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Urlaub in Bogota - entdecke die Schätze von Kolumbien

Die Hauptstadt Kolumbiens zählt mit seinen über acht Millionen Einwohnern zu einer der pulsierenden und spannendsten Städte Südamerikas. Die Metropole bietet einzigartige Gebäude, welche euch kulturelle Einblicke in die Geschichte der Kolonialzeit des Landes ermöglichen. Neben Kultur erlebt ihr während eures Urlaubs in Bogota außerdem ein reizvolles Nachtleben mit jungen und trendigen Bars sowie die urbane Szene einer Stadt im Aufschwung und Wandel.

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Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Bogotá

  • Plaza de Bolívar: Der Marktplatz mitten im Zentrum von Bogotá, benannt nach Kolumbiens Nationalhelden Simón Bolívar
  • Museo del Oro: Mit mehr als 50.000 Goldobjekten ist das Goldmuseum definitiv das tollste Museum Kolumbiens und eines der faszinierendsten der Welt
  • Casa de Nariño: Der Präsidentenpalast ist der offizielle Amtssitz des kolumbianischen Staatspräsidenten (beobachtet mittwochs, freitags und sonntags um 16 Uhr die Wachablösungen der Präsidentengarde)
  • Museo Nacional de Colombia: Macht eine Zeitreise im Nationalmuseum, angefangen in der präkolumbianischen Zeit (inkl. indianischer Mumien) bis hin zur jüngsten Vergangenheit
  • San Francisco Kirche: Die älteste noch existierende Kirche Bogotás mit einem extrem schönen und künstlerischen Hochaltar, besucht auch die nicht weit entfernte Santa Clara Kirche, die heute als Museum dient
  • Catedral Primada: Die Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis ist die größte Kirche Bogotás mit einer beeindruckenden Fassade 

Das Nachtleben von Bogota

Nachtleben in der Zona T oder La Zona Rosa

Dies ist wohl die bekannteste Gegend zum Weggehen und Feiern in Bogota. Um den Parque del 93 findet ihr viele Restaurants, schicke Läden und tolle Bars. Direkt dahinter beginnt die Zona T, auch genannt Zona Rosa. Sie befindet sich zwischen den Calles 79-85 und den Carreras 11-15. Hier gibt es noch mehr Bars und viele schicke Clubs, in denen ihr für jeden Musikgeschmack das Richtige findet! Wer auf Live-Musik steht, sollte am Wochenende ins San Sebastian oder El Sitio. Wer Lust auf Salsa hat, kann zum Beispiel ins La Villa, Salome Pagana oder Galeria Café Libro. Besonders trendy sind zum Beispiel die Clubs Le Coq und Armando Records.

Allerdings müsst ihr damit rechnen, dass in einigen Clubs ein Dresscode erwartet wird. Kleidet euch daher passend. In vielen der Clubs müsst ihr außerdem mit einem saftigen Eintritt rechnen (circa 15,000 COP), was sich aber lohnt! Wem das zu teuer ist, der kann auch einen der vielen Pubs oder Bars besuchen, wie zum Beispiel die Bogota Beer Company, wo lokales Craft-Bier ausgeschenkt wird. Wer allerdings auf Electro Musik steht, der sollte auch mal einen Abstecher ins Theatron, demgrößten Elektro Club des Landes, machen. Den findet ihr in Chapinero, gerade einmal zehn Minuten mit dem Taxi von der Zona Rosa entfernt.

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Nachtleben in La Candelaria

La Candelaria liegt sehr zentral und ihr könnt von hier aus zu vielen touristischen Attraktionen aufbrechen, wie den Plaza Bolivar, dem Gold Museum und Montserrat. Außerdem befinden sich in dieser historischen Gegend viele Hotels und Hostels. Daher ist es auch sehr praktisch, wenn man hier weggeht, nachdem man eine der Sehenswürdigkeiten besichtigt hat oder eben bevor man nach dem Feiern müde ins Bett fällt.

Allerdings findet ihr hier eher keine schicken Lokalitäten. Dafür solltet ihr dann doch eher in die Zona T. In La Candelaria halten sich eher Künstler, Studenten und Backpacker auf, daher habt ihr hier eine alternativere Atmosphäre und die Preise sind günstiger als in der Zona Rosa.

Die meisten Lokalitäten sind kleine Bars, Rock-Clubs und Live-Musik Clubs mit lokalen Bands. Besucht zum Beispiel Quiebra Canto, wo eine Mischung aus Latin und Reggae, Funk und Rock gespielt wird. Ebenfalls empfehlen können wir euch das Cuban Jazz Café und El Candelario.

Natur und Nationalparks in und um Bogota

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Laguna de Guatavita, nördlich von Bogota

Entweder ihr bucht eine Tour zur Laguna de Guatavita oder ihr fahrt vom Busterminal Satélite del Norte mit dem Shuttle-Bus in die Nähe des Sees. Von dort aus könnt ihr dann entweder sieben Kilometer laufen oder einen weiteren Shuttle-Bus nehmen. Am See angekommen müsst ihr einen Eintritt von umgerechnet circa fünf Euro zahlen. Dadurch wird zum einen kontrolliert, dass es am See nicht zu voll wird, wodurch ihr aber auch gegebenenfalls mit etwas Wartezeit rechnen müsst. Zum anderen wird damit die Führung bezahlt, allerdings wird diese nur auf Spanisch angeboten. Doch selbst wenn ihr kein Spanisch sprecht, lohnt sich der Ausflug definitiv! Die Laguna de Guatavita ist wirklich unglaublich schön und außerdem hat sie eine wichtige Rolle in der Legende um die Goldstadt El Dorado gespielt. Es wird sogar vermutet, dass Guatavita tatsächlich der Schauplatz der El Dorado-Sage war. Auf dem Grund des Sees wurden tatsächlich schon Goldartefakte gefunden, jedoch nicht so viele, wie sich nach der Legende erhofft wurde. 

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Der Chingaza Nationalpark, östlich von Bogota

In der Nähe von Bogota findet ihr gleich mehrere Nationalparks, wie den Parque Nacional Natural Cingaza, oder den Chicaque National Park. Beide wollen wir euch hier vorstellen. Der Chingaza Nationalpark befindet sich östlich von Bogota und ist durch eine zwei bis vierstündige Auto- oder Busfahrt erreichbar.

Neben seiner atemberaubenden Natur finden wir den Chingaza Nationalpark besonders beeindruckend, da von ihm circa 12 Millionen Menschen abhängen. Unter anderem, weil in ihm circa 80% des Wassers produziert wird, dass in Bogota verbraucht wird. Außerdem ist der Nationalpark ein wahres Paradies für Wanderliebhaber! Ihr findet hier fünf Wanderwege. Der Sendero a las Cuchillas de Siecha ist dabei der beeindruckendste und längste und sollte daher auf jeden Fall von euch einmal getestet werden! Dafür solltet ihr allerdings mindestens eine Übernachtung einplanen.

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Der Chicaque Nationalpark, südlich von Bogota

Der Eintritt für den Chicaque Nationalpark kostet umgerechnet weniger als 5 Euro und ist es absolut wert! Dadurch wird nicht nur der Park erhalten, sondern dadurch wird euch auch Schutz geboten. In vielen anderen Nationalparks Kolumbiens herrscht nämlich die potenzielle Gefahr, dass man ausgeraubt wird.

Wer keine Übernachtung im Park geplant hat, muss vor 15 Uhr anreisen. Ansonsten kommt ihr noch bis 18.30 rein, allerdings müsst ihr ab 17.30 $15,000 pesos extra zahlen. Rechtzeitig kommen lohnt sich also. Circa 1,5 bis 2 Stunden dauert die Fahrt bis zum Chicaque Nationalpark, auch Nebelwald genannt. Und so heißt der Park nicht ohne Grund, denn oft habt ihr hier maximal ein paar Meter Sicht. Informiert euch daher vor eurem Ausflug unbedingt über die Wetterbedingungen. Des Weiteren solltet ihr die Wanderung nicht unterschätzen, denn der Abstieg ins Tal ist zwar leicht, jedoch dürft ihr nicht vergessen, dass ihr das alles irgendwann auch wieder hoch laufen müsst.

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Cero de Monserrate, mitten in Bogota

Mitten im Stadtbezirk Santa Fe findet ihr den 3.152 Meter hohen Cero de Monserrate. Einmal auf den Berg gestiegen, habt ihr eine traumhafte Aussicht auf die Stadt. Der Aufstieg dauert circa eine Stunde und ist wirklich kein Zuckerschlecken. Zum einen ist der Aufstieg sehr steil und zum anderen wird die Luft immer dünner, je höher ihr kommt. Ab 13 Uhr ist der Wanderweg allerdings gesperrt. Spätestens ab dann bleibt dir nur noch die zweite und leichtere Option übrig: die Seilbahn. Allerdings musst du für die auch etwas mehr als umgerechnet 5 Euro zahlen. Jedoch lohnt sich auch am Abend die Fahrt mit der Seilbahn, wenn ihr dann Bogota mit all seinen Lichtern, sehen könnt. Der Monserrate befindet sich übrigens auf dem Gebiet des Nationalparks Enrique Olaya Herrera. Somit könnt ihr hier gleich einen weiteren Nationalpark von eurer Liste streichen.

Günstige Pauschalreisen, Flüge und Hotels in Bogotá

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