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Urlaub auf Okinawa - Das Inselparadies in Japan

Sind euch Mallorca, Tunesien und die Türkei zu langweilig? Thailand, USA oder Dubai laufen unter Mainstream? Dann aufgepasst! Nach Okinawa hat es selbst euch wahrscheinlich noch nicht verschlagen, jedoch sollte sich das schleunigst ändern. Die wunderschöne, subtropische Insel Okinawa, oder auch das Mallorca der Japaner, hat uns nicht nur mit ihren Traumstränden und ganzjährigem milden Klima überzeugt, denn obwohl die Insel relativ klein ist, tummeln sich auf Okinawa Hontō (die Hauptinsel der Inselgruppe Okinawa) immerhin neun Weltkulturerbestätten, die auch für weniger Kulturbegeisterte durchaus interessant und beeindruckend sind. Insgesamt zählen ganze 150 Inseln zu der Inselgruppe Okinawa. Perfekt also für euren nächsten Urlaub! Was genau ihr alles auf Okinawa gesehen haben müsst, erfahrt ihr hier bei uns. Wenn ihr mehr über Japan wissen möchtet, dann besucht doch unsere Seite über Urlaub in Japan.

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Wetter und Klima auf Okinawa

Als subtropische Insel habt ihr auf Okinawa das ganze Jahr über ein relativ mildes Klima. Im Winter wird es selten kälter als 15°C und im Sommer habt ihr, mit circa 30°C, das perfekte Wetter für euren Strandurlaub. Die kältesten Monate sind Januar und Februar, am wärmsten wird im Juli und August. Zwar sind die Temperaturen nicht so hoch wie auf dem Festland, jedoch habt ihr hier eine hohe Luftfeuchtigkeit, was die Hitze um einiges drückender macht.

Freut euch während eures Urlaubs auf Okinawa auf wunderschönes Wetter, das perfekt zum Baden ist. Schließlich wir Okinawa nicht ohne Grund als Mallorca Japans bezeichnet.

Beste Reisezeit für Okinawa

Generell kann man aber sagen, dass die Reisezeit für Okinawa immer ist. Die Sommermonate sind allerdings die Hauptreisezeit, da ihr hier Badewannen-Temperatur (ca. 30°C) im Meer habt. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit und der damit drückenden Hitze sollten alle, die nicht gut mit Hitze umgehen können, für einen Urlaub auf Okinawa trotzdem nicht unbedingt die heißen Sommermonate wählen. Außerdem kann es im Sommer dazu kommen, dass ein Taifun über die Insel oder an der Insel vorbeifegt. Auch Frühling, Herbst und Winter auf Okinawa haben ihren Charme und eignen sich ebenfalls hervorragend für einen Urlaub. Wenn jedoch Bräunen und Baden eure Hauptanliegen im Urlaub sind, dann empfehlen wir euch die Sommermonate.

Anreise und Einreise nach Okinawa

Am einfachsten kommt ihr von Deutschland aus nach Okinawa, wenn ihr ab Frankfurt fliegt. Da braucht ihr mitunter nämlich gerade mal einen Zwischenstopp, wenn ihr beispielsweise mit Korean Air, China Eastern oder China Airlines fliegt. Den Zwischenstopp habt ihr dann meist in Taipei (Taiwan), Shanghai (China) oder Seoul (Südkorea)...warum also nicht gleich noch ein paar Tage hier verbringen? Falls ihr aus anderen deutschen Städten fliegt, gibt es im Normalfall leider keine Direktflüge. Daher müsst ihr dann entweder über Frankfurt fliegen oder Zwischenstopps in beispielsweise Wien, Zürich oder Helsinki machen und von da aus weiter nach Asien fliegen.

Bei der Einreise nach Japan von jedem Reisenden ein Fingerabdruck genommen sowie ein Digitalfoto des Gesichtes angefertigt. Der Reisepass muss bei der Einreise für die gesamte beabsichtigte Aufenthaltsdauer gültig sein. Bei der Einreise erhält der Tourist eine Einreiseerlaubnis mit einer Gültigkeit von drei Monaten in den Reisepass gestempelt. 

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Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Okinawa

Auf der relativ kleinen Insel Okinawa tummeln sich immerhin neun Weltkulturerbestätten, die auch für weniger Kulturbegeisterte durchaus interessant und beeindruckend sind. Selbstverständlich gibt es auf den Inseln auch jede Menge wunderschöne Strände zum Entspannen, Sonne tanken und natürlich im badewasserwarmen Meer planschen. Okinawa ist auch ein Paradies für Schnorchler und Taucher abseits der sonstigen Massenveranstaltungen. Hier allerdings einige Higlights, die ihr auf keinen Fall verpassen solltet:

Die Shurijo-Burg in Naha auf Okinawa

1972 wurde die Anlage der Burg Shuri auf Okinawa zum Nationalen Geschichtserbe erklärt, da sie wirklich voller Geschichte steckt. Sie war von 1429 und 1879 der Palast des Ryūkyū Königreichs. 1945 bei der Schlacht um Okinawa, bei der Okinawa von den Amerikanern invadiert wurde, wurde die Burg komplett zerstört. Seit 1992 wurden aber immer mehr Teile der Shuri Burg wieder aufgebaut und das alles möglichst originalgetreu. Daher ist Shuri Castle heute nun auch die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit Okinawas.

Die Nakagusuku-Burg auf Okinawa

Die zweite recht gut erhaltene Burg, die unter dem Weltkulturerbe steht, ist die Nakagusuku Burg. Sie wurde Mitte des 15. Jahr­hunderts errichtet und war schon damals die zweitgrößte Burg Okinawas. Auch sie musste nach dem Zweiten Weltkrieg ordentlich renoviert werden, jedoch hat sie vergleichsweise wenig Schaden davon getragen. Die massive, imposante Burg findet ihr auf der Hauptinsel Okinawas auf ganzen 150 Metern Höhe. Wie die Aussicht von dort aus ist, könnt ihr euch denken.

Katsuren Castle auf Okinawa

Und noch eine weitere Burg haben wir für euch im Angebot: Katsuren Castle oder, auf Japanisch, Katsuren-jo. Auch diese Burg wurde bereits zerstört und zählt heute zum UNESCO-Welterbe. Alleine deshalb ist sie eigentlich schon einen Besuch wert, jedoch befindet sich die Burg außerdem noch auf einem Berg, von dem aus ihr von beiden Seiten aus auf den Pazifischen Ozean blicken könnt...eine gute Aussicht ist euch also garantiert! Erreichen könnt ihr die Ruinen der Burg Katsuren mit der Buslinie 52, die vom Naha Bus Terminal am Flughafen von Naha fährt. Bis zu der Haltestelle Katsuren Danchimae braucht ihr circa 1,5 Stunden und von dort aus gerade einmal fünf Minuten zu Fuß bis zu der Burg.

Sefa Utaki Felshöhle

Sefa Utaki ist nicht nur eine heilige Felshöhle, nein, sie trägt sogar den Status als heiligste Stätte im ganzen alten Königreich Ryūkyū. Um diese heilige Stätte ranken sich viele Mythen und Geschichten. Die wohl bekannteste handelt von den drei riesigen Fels­brocken. Diese seien laut der Legende während eines Erdbebens vor 15.000 Jahren ins Rutschen gekommen und so gefallen sein, dass sie ein fast perfektes Dreieck bilden und (bis heute!) den Eingang der Sefa Utaki Felshöhle darstellen. 

Eine andere Geschichte besagt, dass die königliche Familie und der König selbst einmal im Jahr nach Sefa Utaki kamen, um für ein gutes Jahr mit reicher Ernte und Frieden zu beten. Außerdem sei die Höhle von Tedako, dem Hauptgott der Ryūkyū, erschaffen worden. Durch diese und viele weitere Mythen wird der heilige Charakter der Felshöhle noch einmal verstärkt und un­ter­stri­chen. Doch überzeigt euch selbst und besucht die Sefa Utaki Felshöhle in der Nähe von Chinen im Süden der Hauptinsel Okinawas.

Das Sonohyan-Steintor auf Okiwana

Das Sonohyan-Steintor in Okinawa ist wohl das berühmteste Steintor Japans und ist eine heilige Stätte. Daher diente sie fast jedem Herrscher als spiritueller Ort, um dort wichtige Entscheidungen und Feldzüge zu beschließen, ähnlich wie bei einem Orakel. Obwohl es 1945 fast komplett zerstört und 1957 wiederaufgebaut wurde, ist es bis heute eine heilige Stätte, die täglich von Hunderten besucht wird, um dort zu beten.

Die königlichen Gärten von Shikinaen auf Okinawa

Die Shikinaen-Garten mögen zwar nicht so alt sein wie die anderen geschützten Bauwerke Okinawas, stehen denen aber trotzdem in nichts nach. Die fast 25.000 m² große Anlage wurde erst Ende des 18. Jahr­hunderts angelegt, damit leider jedoch vor dem Zweiten Weltkrieg, weshalb sie komplett zerstört wurde. Bereits 1975 wurde sie jedoch wieder aufgebaut. Allerdings dauerte das 20 Jahre und kostete 800 Millionen Yen. Das scheint sich aber bezahlt gemacht zu haben, denn die Gärten sind wirklich traumhaft und tragen heute daher auch den Status als „nationaler Ort landschaftlicher Schön­heit“.

Alle Infos für euren Urlaub auf Okinawa

Geld und Preise auf Okinawa

Wer schon einmal Urlaub in Japan gemacht hat, der weiß, dass Japan eines der teuersten asiatischen Ländern ist. Okinawa ist für japanische Verhältnisse allerdings relativ günstig. Für Essen gebt ihr beispielsweise im Normalfall nicht mehr als 10€ pro Person aus. Außerdem ist Trinkgeld geben in allen Bereichen absolut unüblich und wird oft als Beleidigung gesehen. Das spart beim Essen gehen & Co. natürlich jede Menge Geld.

Unser Piratentipp: Es wird fast überall Bargeld erwartet. Besonders kleine Garküchen nehmen oft keine Kreditkarten (bzw. keine ausländischen Kreditkarten) und schon gar keine EC-Karten an. Eine Visakarte für Bargeldabhebungen bei Post-ATM's ist zu empfehlen. An diesen Post-ATM's gibt es an vielen Stellen auf Okinawa Bargeld. Ansonsten ist es schwierig an Bargeld zu kommen.

Kultur und Essen auf Okinawa

Die Einheimischen auf Okinawa sind extrem gastfreundlich, ob privat oder bei der Arbeit im Hotel oder Restaurant. Besonders interessant ist an Okinawa jedoch, dass auf Okinawa die meisten über 100-Jährigen der Welt leben. Das liegt wohl in erster Linie an dem Essen auf Okinawa. Die Einheimischen essen viel Obst, Gemüse, Reis und Fisch, aber wenig Fett und Fleisch. Das Wichtigste ist jedoch, dass sie wesentlich weniger Kalorien zu sich nehmen als wir. Ihr könnt euch in Okinawa also auf eine gesunde und trotzdem leckere Küche freuen. Natürlich gibt es aber auch das für Japan typische Essen, also keine Angst, verhungern werdet ihr nicht... Im Gegenteil: Vielleicht lebt ihr Dank euren Urlaub in Okinawa sogar länger. ;)

Mietwagen auf Okinawa

Auf Okinawa herrscht Linksverkehr. Ungeübten Fahrer sollten daher vielleicht auf einen Mietwagen verzichten und auf andere Verkehrsmittel umsteigen. Wie in Japan üblich gibt es auch auf Okinawa ein vorbildliches Netz an Bussen zwischen den einzelnen Orten sowie eine Monorail-Bahn, die euch schnell und unkompliziert vom Flughafen in die Hauptstadt Naha bringt. Allerdings können wir euch einen Mietwagen nur ans Herz legen, denn Taxi fahren ist hier teurer als in Deutschland und viele schöne Orte lassen sich nur umständlich erreichen. Außerdem gibt es vergleichsweise wenig Verkehr auf Okinawa und die Schilder sind fast immer zweisprachig, also auf Japanisch und Englisch.

Mietwagen auf Okinawa Tipps

Einen Mietwagen habe ich damals bei abc-rentacar.co.jp gebucht. Die lokalen Anbieter sind im Vergleich zu den internationalen wesentlich günstiger. Für 7 Tage habe ich ~200€ bezahlt. Bei europcar oder Ähnlichen wäre es das doppelte gewesen. Achtung: auf keinen Fall einen großen Mietwagen mieten. Immer die absolut kleinste Variante. Ich hatte damals aus Komfortgründen einen Mittelklasse-Wagen gemietet und dieser war für viele Straßen zu groß. Auf der Insel fahren nur Kleinstwagen und diese Klasse hat in Japan noch eine andere Bedeutung als bei uns. Ein Smart würde wegen der zu großen Abmessungen nicht mehr als Kleinstwagen zählen ;-)

@Urlaubspirat kkjoe123

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