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Strandurlaub in Italien: Dolce Vita an Italiens Stränden

Wenn Strand, dann Italien: Italien hat eine Küstenlänge von über 7500 Kilometern! Da ist für absolut jeden was dabei: von den zauberhaften Buchten Sardiniens über die langen Sandstrände Venetiens bis hin zu der wildromantischen Küste Kalabriens. Wie heißt es so schön? Wer die Wahl hat, hat die Qual.

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Italiens schönste Strände: Die 10 schönsten Strände in Italien

Dass Italien das Paradies für Badeurlaub in Europa ist, wissen wir schon seitdem wir als Kinder an den Stränden von Sardinien, Sizilien & Co rumgetollt haben. Selbst wer Italien erst später für sich entdeckt hat oder noch nie in diesem bezaubernden Land war, weiß, dass es hier einige der schönsten Stände Europas gibt. Glasklares, azurblaues Wasser, feiner Sandstrand und angenehmer Wellengang - so stellen wir uns die Strände Italiens mit Dolce Vita Feeling vor. Das Beste haben wir jedoch noch nicht einmal erwähnt, um an diesen Traumstränden zu relaxen, müsst ihr nicht extra in die Karibik fliegen. Nein, die sind praktisch direkt um die Ecke. Die einzige Schwierigkeit hier ist es, sich für einen zu entscheiden! Deshalb stellen wir euch hier unsere Top 15 der allerschönsten Strände in Italien vor.

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Cala Mariolu, Sardinien

Dass Sardinien eine der schönsten Ecken Italiens ist, da sind wir uns wohl einig. Doch welches ist wohl der schönste Strand? Überall findet man hier abgelegene Buchten und Strände mit feinem Sand. Unser Favorit ist allerdings Cala Mariolu, im Norden von Arbatax zwischen Cala Biriola und Cala Goloritze. Der weiße Sandstrand ist hier etwas ganz Besonderes, denn er setzt sich aus feinen und sehr weichen Steinchen aus weißem Marmor zusammen. Daher ist die Bucht auch bei Tauchern und Schnorchlern sehr beliebt, denn hier gibt es so einiges zu erkunden und entdecken - zu Land und zu Wasser. Da der Meeresboden flach ist, ist die Bucht auch super für Familienurlaube geeignet. Allerdings kommt man hier nur mit dem Boot oder zu Fuß hin.

Unser Piratentipp: Verbindet euren Badespaß doch mit einem kleinen Wanderurlaub! Es gibt einen Wanderweg, der durch uralte Kork- und Eichenwälder am Bach Codula di Sisine entlang bis zur Bucht Mariolu führt. Allerdings solltet ihr euch schon recht früh auf den Weg machen, denn spätnachmittags liegt ihr hier aufgrund der Felsen komplett im Schatten. Lest hier noch mehr zum Thema Urlaub auf Sardinien.

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Spiaggia dei Conigli, Lampedusa

Der Spiaggia dei Conigli, zu Deutsch "Kaninchenstrand", wird regelmäßig zu einem der schönsten Strände Europas gewählt. Das können wir nur bestätigen. Und wer mal einen Blick auf Tripadvisor wirft, der wird schnell merken, dass die Besucher das ganz genauso sehen. Kommentare wir "Nicht viele Stände in Europa können mit diesem mithalten" oder "Einfach der schönste Strand Europas" sind da keine Seltenheit. Auf Tripadvisor wurde der Spiaggia dei Conigli sogar schon zum weltbesten Strand gekürt. Weiterer Pluspunkt: Die Insel Lampedusa liegt zwischen Tunesien und Sizilien. Wer seinen Italien Urlaub also noch mit einem Tunesien Urlaub verbinden möchte, hat hier die perfekte Gelegenheit.

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Strand von Tropea, Kalabrien

Alleine schon für die wunderschöne Kulisse verdient der Strand von Tropea in Kalabrien eine Auszeichnung! Vom Strand aus blickt ihr nämlich direkt auf die vorgelagerte Halbinsel, auf der die kleine Kirche Santa Maria dell’Isola thront. Bei gutem Wetter und klarer Sicht könnt ihr sogar bis zur Vulkaninsel Stromboli und den anderen Liparischen Inseln gucken. Idylischer geht es wohl kaum! Aber auch ansonsten fehlt es diesem Strand an nichts. In der Nähe gibt es auch viele weitere Buchten und die Stadt Tropea ist ebenfalls absolut sehenswert. Langeweile kommt beim Strandurlaub hier garantiert nicht auf.

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La Pelosa Beach, Sardinien

Wer sich nach Karibik sehnt, aber nicht das nötige Kleingeld oder die Zeit hat, den weiten Weg auf sich zu nehmen, der besucht einfach den schönen La Pelosa Beach auf Sardinien. Auch hier gilt allerdings, am besten während der Nebensaison, also vor Juli oder nach August. Besondere Merkmale hier sind (ganz wie in der Karibik auch) glasklares, türkisfarbenes Wasser und ein weißer Sandstrand. Nur zwei Kilometer entfernt findet ihr das Fischerdorf Stintino. Einen weiteren Abstecher könnt ihr zu dem schönen Strand Le Saline machen. Auch diesen Strand möchten wir euch ganz besonders ans Herz legen!

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La Cinta Beach, Sardinien

Bleiben wir doch gleich in Sardinien und gehen zum La Cinta Beach. Natürlich erwartet euch auch hier nur feinster Sandstrand und das auch noch über drei Kilometer! Gerade für den Familienurlaub ist La Cinta Beach optimal geeignet, da das Wasser hier sehr flach ist. Somit können die Kleinen unbesorgt im Wasser spielen. Außerdem gibt es hier auch viele tolle Bars und Restaurants. Perfekt für den kleinen Hunger zwischendurch.  Des Weiteren empfehlen können wir diesen Strand allen, die sich nicht nur bräunen und baden wollen, sondern beispielsweise auch einige Wassersportarten ausprobieren möchten. Langeweile kommt hier also sicherlich nicht auf!

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Cala del Gesso, Toskana

Natürlich darf auch nicht die wunderschöne Toskana vergessen werden. Auch hier findet ihr einige absolute Traumstrände. Für uns ist der schönste Strand der Toskana in der Bucht Cala del Gesso auf der Halbinsel Monte Agentario zu finden. Der Strand ist umgeben von Grün und zerklüfteten Felsen, dementsprechend solltet ihr unbedingt festes Schuhwerk tragen, wenn ihr die Cala del Gesso besucht. Ihr müsst vom Parkplatz circa 20 Minuten Fußweg bis zum Strand einplanen. Wir versprechen euch aber, es lohnt sich absolut! Es ist hier nämlich nicht nur wunderschön, sondern auch deutlich ruhiger, idyllischer und weniger touristisch als an manch anderen Stränden. Bringt daher aber unbedingt genügend Essen und Trinken mit, da ihr vor Ort keine Möglichkeit habt etwas zu kaufen. 

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Lido dei Maronti, Ischia

Eine weitere Insel, die wir hier nicht auslassen wollen, ist Ischia im Golf von Neapel. Somit habt ihr vom Wetter her schon mal optimale Bedingungen für euren Strandurlaub. Jetzt müsst ihr euch nur mal wieder für einen Strand entscheiden. Natürlich könnt ihr während eures Urlaubs mehrere Strände besuchen, einen solltet ihr aber auf keinen Fall auslassen, und zwar den Strand von Maronti. Hier erwartet euch (wie auf der gesamten Insel) kein weißer Sandstrand, da die Insel vulkanischen Ursprungs ist. Die Kiesel sind hier eher grau, aber sehr fein. Durch die dunkle Farbe kann der Kiesel bei Sonne sehr heiß werden, was zwar beim Laufen unangenehm werden kann (daher Badelatschen mitnehmen!), aber dafür mega gut für alle mit Rückenschmerzen ist!

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Marina di Campo, Elba

Auch Elba strotzt geradezu vor Traumstränden. Sich da für einen zu entscheiden fiel uns gar nicht so leicht. Unser Favorit ist jedoch Marina di Campo, mit 1,5 km der längste Sandstrand der Insel. Der Strand ist ein absoluter Traum für Familienurlaub, denn hier könnt ihr an manchen Stellen bis zu 50 Meter ins Meer hinausgehen und dabei immer noch stehen! Außerdem gibt es hier viele Strandbars und Restaurants, sprich, wenn die Kleinen (oder ihr) Hunger bekommen, ist für Nachschub gesorgt. Ebenfalls besuchen solltet ihr den Strand von Cavoli, der zwar nur 360 Meter lang ist, aber nicht weniger schön!

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Spiaggia di Tuerredda, Sardinien

In Südsardinien an der Costa del Sud liegt die spektakuläre Badebucht Spiaggia di Tueredda. Alleine schon die Anfahrt ist atemberaubend. Ihr fahrt zunächst mit dem Mietwagen die Panoramastraße von Chia nach Teulada entlang. Auf halber Strecke hinter einer Bergkuppe eröffnet sich euch dann das atemberaubende Panorama des malerischen Strandes und der Bucht von Tuerredda. Der Strand ist frei zugängilich und nur wenige Meter von der Panoramastraße entfernt. Lediglich für den Parkplatz müsst ihr zahlen. Des Weiteren könnt ihr euch noch etwas Kleingeld für die Snackbar am Strand mitnehmen. Allerdings empfehlen wir euch nicht gerade im August zu kommen, denn da ist der Strand hoffnungslos überlaufen.

Cala Violina, Toskana

Zum Abschluss wollen wir uns noch einmal in die traumhafte Toskana begeben. Und zwar, um euch die wunderschöne Cala Violina, zu Deutsch "Geigenbucht" vorzustellen. Jetzt fragt ihr euch vielleicht, woher dieser schöne Name wohl kommen mag. Nun, den Namen hat die Bucht dank ihres feinen Sandes. Klingt komisch, ist aber so. Der ist nämlich so fein, dass er beim Darüberlaufen oder eben Darüberstreichen Töne erzeugt, die mit etwas Fantasie an den Klang einer Geige erinnern.

Eine weitere Besonderheit der Cala Violina ist die traumhafte Kulisse. Die Bucht liegt nämlich in einem Naturschutzgebiet, dem Naturschutzgebiet von Bandite di Scarlino. Das bedeutet für euch aber auch, dass ihr einen circa 2 Kilometer langen Fußweg auf euch nehmen müsst, um zum Strand zu gelangen. Alternativ könnt ihr auch mit dem Fahrrad fahren. Dafür werdet ihr aber auch mit unberührter Natur, feinstem Sand, glasklarem Wasser und wenig Touristen belohnt. Und ehrlich gesagt, finden wir den Spaziergang auch ziemlich toll. Wir lieben einfach alles hier!

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Italiens beliebteste Strände für Strandurlaub

Der italienische Stiefel wird im Osten von der Adria umspült, im Süden vom Ionischen und im Westen vom Tyrrhenischen Meer. Berühmt und beliebt sind die Sandstrände von Venetien an der nördlichen Adria zwischen Triest und Venedig bei Grado oder Bibione. Dies trifft auch auf die Adriaküste zwischen Ravenna und Rimini und die sichelförmige Bucht zwischen La Spezia und Viareggio zu. In den Sommerferien und zum italienischen Feiertag Ferragosto kann es dort allerdings sehr voll werden, denn ganz Italien zieht es dann zum Strand. Rimini ist zudem eine Partyhochburg und voller Clubs und Diskotheken.

Stille und romantische Küsten von Italien

Wer es ruhiger und beschaulicher mag, der ist im Süden und auf den Inseln gut aufgehoben: an der spektakulär steilen Amalfiküste, im Gargano Nationalpark, in Apulien oder Kalabrien. Auf Sardinien findet ihr nicht nur die berühmte Costa Smeralda, sondern zudem zahlreiche einsame Buchten und vom Massentourismus verschonte Sandstrände. Auch die langen Strände an der Südküste von Sizilien sind noch ein echter Geheimtipp - legt hier unbedingt während eurer Sizilien Rundreise einen Zwischenstopp ein. Noch beschaulicher wird es auf den Liparischen Inseln im Tyrrhenischen Meer.

Beste Reisezeit für einen Strandurlaub Italien

Die Badesaison beginnt im Juni und geht bis September. Allerdings ist es im Mai vielerorts schon warm genug für ein Bad im Meer und auch der Oktober ist – zumindest im Süden und auf Sizilien – noch bestens für Strandurlaub geeignet. Vorsicht ist auf Sardinien geboten, dort kann es schon im Frühherbst sehr windig werden. An der nördlichen Adria wird es bereits Ende September merklich kühler. Die ionische Küste Kalabriens ist ein heißer Tipp für die Nachsaison: Dort liegen die Wassertemperaturen im November noch bei 19 Grad!

Anreise nach Italien

Während Norditalien von Deutschland aus gut mit Bus und Bahn oder dem eigenen Auto erreicht wird, ist es sinnvoll, den Süden mit dem Flugzeug anzusteuern. Neben den Ferienfliegern gibt es zahlreiche Angebote der Billigairlines. Der öffentliche Nahverkehr ist in Italien extrem gut ausgebaut, sodass ihr fast jeden Winkel (und jede Bucht!) mit dem Bus erreichen könnt. Das gebirgige Sardinien ist allerdings eine Ausnahme: Hier macht es Sinn, einen Mietwagen zu nehmen, um die Küste auf eigene Faust zu erkunden. Viele Hotels bieten zudem Shuttleservices vom und zum Flughafen an. Eine gute Idee ist es auch, vor Ort einen Scooter zu mieten und die Küstenlinie auf diese Weise zu erkunden.

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Strandurlaub in Italien mit Kindern

Für einen sorgenfreien Aufenthalt mit Kindern eignen sich einerseits die flachen Adria Sandstrände im Norden. Andererseits bieten überall in Italien zahlreiche familienfreundliche Resorts optimale Bedingungen für Urlaub mit der ganzen Familie. Zwei Dinge solltet ihr allerdings meiden: zum einen die vollen Strände des Nordens – das kann schnell stressig werden –, zum anderen den Hochsommer im Süden, denn im August steigt das Thermometer dort gerne mal auf über 40 Grad. Ein Tipp für Familien mit Kleinkindern ist die Nachsaison auf Sizilien: Die Temperaturen sind sommerlich warm und die Preise nachsommerlich niedrig!

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Italiens Strände mit Hunden

Insbesondere im Norden Italiens gibt es seit Längerem ausgewiesene Strandabschnitte für Hunde: in Grado beispielsweise den Lido di Fido, bei Bibione den Spiaggia di Pluto. Beachten müsst ihr allerdings, dass euer Liebling geimpft (Nachweis mitbringen!) und mit Mikrochip gekennzeichnet ist. Auch an den Hundestränden besteht Aufsichtspflicht. Im Süden sind Hundestrände jedoch seltener, einsame Strandabschnitte dafür häufiger. Am besten vorab im Hotel nachfragen!

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Unterkünfte in Italien

In Italien findet ihr viele sogenannte Villaggios – das sind Feriendörfer, die einerseits die Ausstattung von Hotels haben, also beispielsweise Pools, andererseits aber über kleine Bungalowunterkünfte verfügen. Häufig haben die Unterkünfte zudem eine vollausgestattete Küche, sind also optimal für Selbstversorger und Familien.

Ferienwohnungen und Apartments gibt es in allen touristischen Zentren. Diese sind jedoch nur dann günstiger als ein Hotel, wenn ihr in einer größeren Gruppe unterwegs seid. In den Städten, an der Cinque Terre oder an der Amalfiküste lohnt es sich, nach privaten Pensionen oder kleinen familiären Hotels Ausschau zu halten.

Die schönsten Strände sind zugleich die abgelegensten. Und ein großes Hotel bedeutet nicht automatisch Massentourismus: Viele gehobene Hotelkomplexe befinden sich außerhalb der Zentren, in einer eigenen Bucht oder entlang des weiten Strandes. Deshalb lohnt ein genauer Blick, wo ihr landet.

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Einige der schönsten Strände Italiens im Test

Italien ist bekannt für die wundervollen Strände entlang der Adriaküste. Dabei ist es fast schon egal, an welcher Ecke der Adriaküste man sich aufhält. Ob man in Lido de Jesolo am Strand liegt, in Rimini, in Tortoreto Lido oder an einer anderen Stelle entlang dieses wundervollen Küstenabschnittes. Überall erwartet den Touristen dasselbe Bild: Ein breiter, sauberer und schier endlos langer Sandstrand, nur von einzelnen Klippenabschnitten und hier und dort einem Bergausläufer der Abruzzen unterbrochen. Allerdings prägt auch etwas anderes dieses Bild, egal wo an der Adria man sich aufhält: die Touristenmengen. Ob man nun nördlich, rund um Venedig herum, zwischen Deutschen, Engländern und Russen am Strand liegt oder weiter im Süden zwischen Italienern und Jugoslawen, an all diesen Stränden ist es in der Hauptsaison voll.

Stellt sich die Frage, was in einem Land wie Italien, in dem es Kilometerlange reine Sandstrände in Mengen gibt dazu führt, dass ein Strand unter die schönsten Strände des Landes zu zählen ist. Die Antwort ist ebenso vielfältig wie einfach. Im Prinzip bestechen die schönsten Strände durch drei Dinge, die hier zählen:

  • die natürliche Schönheit des Strandes
  • die Sauberkeit und Gepflegtheit des Strandes
  • und natürlich das Touristenaufkommen.

Wobei Letzteres in einem Land wie Italien, dass inzwischen zu den drei beliebtesten Reisezielen der Deutschen und zu einem der beliebtesten Reiseziele überhaupt in Europa gehört, natürlich nur schwer zu vermeiden ist.

Stände in Sizilien - südlichstes Italien mit paradiesischem Charakter

Ein Strand, der all diese Dinge in Perfektion verbindet, ist der Strand von San Vito lo Capo auf Sizilien. Die Stadt San Vito lo Capo liegt auf dem Kap im Nordwesten der Insel Sizilien. Der Ort selbst ist berühmt für seinen feinen, fast schon weißen Sandstrand, der anmutet wie ein kleiner Ausschnitt aus dem Paradies. Der Strand ist nicht nur sauber und absolut gepflegt, er wurde im Jahr 2011 auch vom Reiseanbieter Tripadvisor zum schönsten Strand Italiens gekürt. Korallenstücke in allen möglichen Rottönen können dem Besucher bei einem Spaziergang am Strand begegnen. Diese darf man allerdings nicht mehr mitnehmen, seitdem der Korallenbestand Siziliens unter Naturschutz steht. Eine logische Folge der Art und Weise, wie leider viele Taucher und Schnorchler mit diesen Wundern der Unterwasserwelt umgegangen sind.

Der Strand bietet neben türkisblauem Wasser und einer Länge von drei Kilometern oftmals trotz seiner Schönheit auch mehr Ruhe als andere berühmte Strände Italiens. Das liegt insbesondere daran, dass man den Strand von San Vito lo Capo nicht mit dem Auto anfahren kann, sondern gut 500 Meter zu Fuß zurücklegen muss, ehe man am Strand angekommen ist. Eine der schönsten Eigenschaften des einstigen kleinen Fischerdorfes, das inzwischen mit hervorragenden Fischrestaurants, Pizzerien und Restaurants aufwarten kann, ist das Fehlen von Hotelburgen aller Art. Keine großen Hotelanlagen, keine Bettenburgen wie man aus anderen Teilen Italiens kennt, sondern überwiegend Privatunterkünfte und Ferienwohnungen, die man mieten und wo man als Selbstversorger unterkommen kann. So bleibt San Vito lo Capo bis heute von den ganz großen Touristenströmen verschont. Und so kann man diesen Strand durchaus als einen der schönsten Strände Italiens, wenn nicht sogar als einen der schönsten Strände Europas bezeichnen.

Strand von Eraclea Mare - natürliche Abgeschiedenheit nahe dem Touristenmagneten Venedig

Man mag es nicht meinen, aber selbst in der Nähe Venedigs, einer der meistbesuchten Regionen der Welt, gibt es noch Ecken, in denen man einen schönen und ruhigen Urlaub inmitten einer natürlichen Umgebung etwas Abseits der großen Touristenaufkommen erleben kann. Einer der schönsten Strände Italiens namens Eraclea Mare liegt nahe dem bekannten und beliebten Ferienort Jesolo, der Jahr für Jahr von Tausenden von Badegästen besucht wird. Zwischen dem Fluss Piave und Adria gesegnet mit einer üppigen und wunderschönen Naturvielfalt besticht dieser naturbelassene Sandstrand durch seine Ursprünglichkeit. Der Geruch von Pinienharz, das kristallklare Wasser und der helle und feine Sand tun ihr Übriges um einen Urlaub in dieser wunderschönen Region Italiens zu einem ganz besonderen Erlebnis zu machen. Und zur Fähre nach Venedig ist es keine Stunde mit dem Auto. Ein Besuch in der Stadt der Dogen ist also absolut drin, um dann am nächsten Tag wieder die Ruhe und Gelassenheit des Naturstrandes von Eraclea Mare zu erleben.

Strand von Fetovaia auf Elba - eine Bucht wie aus dem Paradies

Türkisfarbenes Wasser, das so klar ist, dass man das Gefühl hat, man könnte auch meterweit in die Tiefe schauen. Ein Strand, der angenehm flach abfällt, sodass auch Kinder hier voll auf ihre Kosten kommen. Strandservice mit allem, was das Herz begehrt, von Strandliegen über Schirme bis hin zur Strandbar ist alles vorhanden, was man braucht. Der grobkörnige weiße Granitsand tut sein Übriges, um den Traum von diesem perfekten Strand zu vollenden. Doch leider nur auf den ersten Blick. Denn dieser Traumstrand auf Elba ist gerade einmal 250 Meter breit und in einer Bucht von grünen Felswänden umgeben. In der Hochsaison drängen sich hier die Touristen dicht an dicht. Nur in der Nebensaison kann man hier von einem echten Stranderlebnis mit Erholungscharakter sprechen. Wer allerdings auf Elba Urlaub macht, sollte diesen berühmtesten und wohl auch schönsten Strand der Insel einmal besucht haben. Die Bucht Fetovaia findet man rund acht Kilometer westlich von Marina di Campo.

Praia I Focu - Kalabrien von seiner unberührten Seite

Und auch das hat Italien zu bieten: Die Bucht Praia I Focu kann aufgrund ihrer Lage, eingerahmt von Felswänden, nur mit dem Boot erreicht werden. Da hier jegliche Infrastruktur fehlt und nur wenige Touristen sich auf einem entsprechenden Bootzubringer hierher verirren, kann man hier die natürliche Schönheit eines unberührten Sandstrandes mit feinem Sand, kristallklarem Wasser und einer einmaligen Unterwasserwelt, die zum Schnorcheln einlädt, genießen. Die abendlichen Sonnenuntergänge sind an Romantik kaum zu überbieten. Nahe des Örtchens Grotticelle und nur gut 500 Meter von dem Leuchtturm, der sich an der Spitze des Capo Vaticano befindet, entfernt, findet man hier die absolute Abgeschiedenheit für Ruhesuchende und Genießer. Das macht ihn mit Sicherheit zu einem der schönsten Strände Italiens.

Natürlich gibt es noch eine Vielzahl weiterer traumhafter Strände in Italien. Gerade die italienischen Inseln, allen voran Sardinien, bestechen durch ihre wunderschönen Sandstrände, die zum Teil mit viel Charakter und ihren ganz besonderen Eigenarten daherkommen. Erwähnt sei an dieser Stelle einer der schönsten Strände Sardiniens, der Strand in der Bucht von S´Archittu. Wenn man von der Bucht aus auf das weite Meer hinaus möchte, muss man unter einem mehrere Meter hohen Kalksteinbogen hindurch. Dieser Bogen hat nicht nur dem Strand, sondern auch dem nahegelegenen Ferienort, der inzwischen etwas in die Jahre gekommen ist, als Namenspatron zur Verfügung gestanden. Ein Sprung von diesem Bogen in das gut acht Meter weiter unten gelegene Meerwasser ist ein echtes Abenteuer. Die Jugendlichen aus dem Ort vertreiben sich so die warmen Sommernachmittage.

Auch Inseln wie Capri oder Regionen wie die Toskana verfügen über wunderschöne Sandstrände. Die schönsten Strände in Italien findet man allerdings in anderen Ecken des Landes, immer vorausgesetzt, dass ihr dabei die gleichen Kriterien anlegt wie wir.


Hier findet ihr weitere Inspiration für euren Strandurlaub in Italien