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Urlaub auf Sardinien: Abschalten und genießen

Steilklippen und idyllische Buchten, historische Stätten, Wein und sardische Spezialitäten – Urlaub auf Sardinien ist das pure süße Leben. Entdeckt die italienische Trauminsel beim Wandern oder Radfahren, relaxt am Strand oder geht in malerischen Städten und Dörfern auf Shopping-Tour.

Sardinien: allgemeine Infos über die bezaubernde Mittelmeer-Insel

Mit etwa 24.000 Quadratkilometern ist Sardinien die zweitgrößte Insel im Mittelmeer. Ihre Form ist fast doppelt so lang (270 Kilometer) wie breit (145 Kilometer). „Sandalyon“ nannten sie die Griechen aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit einem Sandalenabdruck. Und der liegt fast genau in der Mitte des Mittelmeers. Italiens Küste ist 202 Kilometer entfernt, die afrikanische Küste (Tunesien) nur gut 180 Kilometer. Unmittelbarer Nachbar im Norden ist die französische Insel Korsika.

Einreiseinformationen

Urlauber aus Deutschland benötigen für die Einreise nach Sardinien lediglich einen gültigen Personalausweis - die Insel gehört zu Italien und damit zur EU. Beachtet außerdem, dass Kinder eigene Ausweispapiere benötigen. Und um Missverständnisse zu vermeiden, sollten Elternteile, die alleine mit Kind verreisen, eine Einverständniserklärung des anderen Elternteils mit sich führen. Alleinreisende Minderjährige sind gut damit beraten, eine amtlich beglaubigte Erklärung des elterlichen Einverständnisses dabei zu haben.

Politische Lage und Währung

Wie ihre große Schwester Sizilien gehört Sardinien politisch zu Italien und damit zur Europäischen Währungsunion. Sie liegt auf demselben Längengrad wie Deutschland. Deshalb muss man bei einem Urlaub auf Sardinien weder die Uhr noch die Währung im Portemonnaie umstellen. Im Vergleich zu Deutschland oder dem italienischen Festland ist Sardinien dünn besiedelt. Das lässt viel Platz für eine intakte Fauna und Flora.

Sardiniens Natur

Der Legende nach soll Gott, nachdem er alle Länder erschaffen hatte, die restlichen Steinbrocken im Meer verteilt und mit seinen Feuersandalen darauf einen Abdruck hinterlassen haben. Dann nahm er für Sardinen von allen bestehenden Ländern das Beste – deswegen sagt man auch, dass Sardinien die ganze Schönheit eines Kontinents auf einer Insel vereint. Typisch für die Vegetation sind der immergrüne Macchia-Strauch, Kork- und Steineichen, Oleander und Erdbeerbäume. Karge Berghänge und weite Ebenen ergänzen Kulturlandschaften wie gepflegte Golfplätze und Parks. An der fast 2.000 Kilometer langen Küstenlinie wechseln sich lange Sandstrände mit idyllischen Buchten ab. Das Wasser ist kristallklar und schimmert je nach Lichteinfall türkis bis smaragdgrün. Ein besonderes Highlight auf Sardinien sind die Tropfsteinhöhlen in den Kalksteingebirgen.

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Beliebte Urlaubsziele: Sardiniens Regionen im Überblick

Vorweg: Ganz gleich, wohin ihr auf Sardinien reist, es erwartet euch eine durch und durch schöne Insel. Damit ihr aber genau die Region findet, die perfekt zu euren Urlaubsvorstellungen passt, hier eine kleine Übersicht:

Sardiniens Norden: Jetset-Flair, Nightlife und Natur pur

Im Nordosten von Sardinien liegt die Region Gallura mit der berühmten Costa Smeralda, bekannt für Luxustourismus, Promi-Urlauber, idyllische Strände, edle Boutiquen und Galerien. Die Region ist geprägt von traumhaften Buchten, Granitfelsen, lichten Korkeichenwäldern und grünen Macchia-Sträuchern. Ganz im Norden liegt die Inselgruppe La Maddalena. Von hier aus sind es nur zwölf Kilometer bis Korsika. In dem lebhaften Städtchen Santa Teresa di Gallura fahren täglich Fähren zur Nachbarinsel. Thunfischschwärme und sogar Delfine ziehen hier an den kleinen Inseln vorbei. Im Nordwesten liegt das quirlige Alghero, bekannt für einen starken katalanischen Einfluss. In der Umgebung findet ihr spektakuläre Grotten und den Naturschutzpark Porto Conte. Surfer wie auch Genuss-Urlauber und Touristen mit hohen Service-Ansprüchen lieben den Norden.

Sardiniens Osten: Aktiv- und Badeurlaube in traumhafter Kulisse

Der Osten Sardiniens ist ebenso vielfältig wie die gesamte Insel, allerdings weniger touristisch ausgerichtet als der Norden. Vor allem in der Region Ogliastra erlebt ihr das ursprüngliche Sardinien in voller Pracht. Bergiges Hinterland, steile Felsküsten, weiße Traumstrände und einsame Buchten kennzeichnen die überwältigend schöne Landschaft. Ganz im Nordosten sind Orte wie San Teodoro und Budoni noch eher auf den Tourismus eingestellt und bieten ein reges Nachtleben sowie Shopping-Möglichkeiten und Restaurants. Im Südosten an der Costa Rei steht der Badeurlaub ganz hoch im Kurs. Paradiesische Strände, Flamingos in freier Wildbahn und der Duft von Zitrushainen verleihen der Region einen besonderen Charme. Beliebte Orte sind hier Muravera, Costa Rei und Villasimius.

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Sardiniens Süden für Städtereisen und Natur-Urlaub

Im Süden von Sardinien liegt die lebendige und ursprüngliche Hauptstadt Cagliari. Es gibt einen langen Stadtstrand und eine verwinkelte Altstadt mit schmalen Gassen. Hier könnt ihr spazieren, shoppen und sardische Köstlichkeiten genießen. Dazu bietet sich die Stadt für Ausflüge in die Umgebung an, zum Beispiel in die Gebirgszüge der Sette Fratelli oder auf die Hochebene der Giara di Gesturi, wo noch immer Wildpferde leben. Richtung Westen ist Sardinien ein Eldorado für Naturfreunde und Aktivurlauber. Vom flach abfallenden Strand mit Karibik-Flair über Surfer-Paradiese bis hin zum WWF-Naturschutzgebiet Monte Arcosu Villasimius präsentiert sich der Süden wunderbar facettenreich.

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Sardiniens Westen: raue Natur, Landwirtschaft und charmante Bergdörfer

Im Westen findet ihr wenig Tourismus. Hier stehen die Landwirtschaft und die Natur im Vordergrund. Im Südwesten rund um Ortschaften wie Buggeru ist es wild und schroff. Dünen, lange Sandstrände und mächtige Wellen ergänzen Hochebenen, Schluchten und perfekte Klettermöglichkeiten. Bei starkem Mistral-Wind freuen sich Surfer und Kiter über ideale Bedingungen für ihren Sport. Und Urlauber, die sich in ländlicher Umgebung erholen möchten, finden im Westen zahlreiche Agritourismo-Betriebe. Im Nordwesten ist das malerische Städtchen Bosa mit palmengesäumten Flussufern, verfallenem Kastell und verschlafener Altstadt ein wunderschönes Reiseziel.

Die schönsten Strände auf Sardinien

Andrea-Claudia Delp hat viel Zeit auf Sardinien verbracht. Auf Ihrer Seite rund um den Urlaub auf Sardinien findet sich Alles, was man für den Urlaub dort wissen muss. Sardinien bietet viel, vor allem aber zahlreiche Strände. Hier sind Andreas Tipps rund um die Strände der Insel Sardinien: La Pelosa ist unumstritten einer der schönsten Strände der Insel, es lohnt sich aber gerade in der Hauptsaison auf andere Strände auszuweichen, denn hier wird es oft sehr voll. Wer es ruhiger mag, fährt beispielsweise einfach in Richtung Argentiera, wo sich stille Buchten finden. Die schönsten Strände finden sich ausserdem rund um Oristano und entlang der Sinis-Halbinsel an der Westküste Sardiniens. Ein Strand nach dem nächsten - wie eine Perlenschnur - kann man rund um Villasimius erleben. Ausgedehnte Traumstrände sind auch im Südwesten rund um Pula/Chia vorhanden, genauso wie bei Budoni und San Teodoro. Wer steile Klippen mit Stränden in den Einschnitten mag und spektakuläre Natur sehen will, ist entweder in Alghero, in Buggeru oder in Cala Gonone sehr gut aufgehoben. Mehr zum Thema erfahrt Ihr hier: Strände auf Sardinien bei Sardinien-Inside.

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Die beste Reisezeit für Sardinien

Sardinien ist eine Sonneninsel. Wer es etwas leerer mag, sollte seinen Urlaub auf Sardinien im April oder Mai planen, dass Wetter ist zu dieser Zeit bereits gut und es gibt wirklich angenehm warme Tage, dass Meer ist jedoch noch etwas kühler. Im Mai beginnt die Hauptsaison und es öffnen jetzt auch die Hotels und Campingplätze, viele Italiener verbringen ihre Ferien auf Sardinien und es beginnt nun voll zu werden. Zwischen Mai und September gibt es kaum Regentage und die Sonnenscheindauer liegt zwischen neun (Mai) und elf Stunden (Juli). Im August hat das Wasser durchschnittlich 24, im Oktober noch 21 Grad. Die besten Windaussichten für Surfer bieten die Wintermonate Januar und Februar. In den Monaten Juli, August und September wird es dafür heiß auf Sardinien. In dieser Zeit erreicht das Thermometer in geschützten Buchten auch leicht 40 Grad. Im Sommer kann es sehr heiß werden, die Landschaft trocknet aus und das Blütenmeer aus dem Frühling verschwindet, Regen gibt es so gut wie gar nicht.

Unser Piratentipp: Wer aktiv unterwegs sein möchte oder Hitze nicht gut verträgt, sollte auf Frühling und Herbst ausweichen. Reist ihr ausserhalb der Hauptsaison an habt ihr außerdem den Vorteil, dass selbst einige der schönsten Strände fast menschenleer sind. Vor allem im Herbst ist das Meer noch stark aufgeheizt, so dass das Wasser bis Ende Oktober sehr angenehm warm bleibt.

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Bekannte Sehenswürdigkeiten auf Sardinien

Neben den zahlreichen Stränden trumpft Sardinien mit vielen weiteren Sehenswürdigkeiten an der Küste und im Landesinneren.

Die Haupt-Sehenswürdigkeit Sardiniens ist die Insel selbst mit ihren umwerfenden Landschaften und charmanten Orten. Darüber hinaus gibt es auf der ganzen Insel zahlreiche historische Bauten und besondere Naturschauplätze:

  • Capo Testa :ist der nördlichste Punkt der Insel, neben dem sehenswerten Leuchtturm besteht das Kap aus Granitfelsen, die von der Witterung teils in bizarre Formen verwandelt wurden, auf Grund der Ähnlichkeit haben einige von ihnen Tiernamen erhalten.
  • An der Costa Verde bei Arbus befindet sich die Wanderdüne Spaggia le Dune di Piscinas. Beeindruckende Sandberge türmen sich hier an der Küste auf und locken zahlreiche Besucher an diesen Ort.
  • Grotta del Bue Marino: Die größte der über 300 Grotten und Tropfsteinhöhlen auf Sardinien erreicht ihr per Boot von Cala Gonone aus. Es wartet ein mystisches Naturerlebnis auf euch. Mit Glück bekommt ihr sogar die hier lebenden Mönchsrobben zu Gesicht.
  • Su Nuraxi: Nuraghe sind prähistorische Turmbauten. Im Westen der Insel findet ihr nahe Barumini die besterhaltene Nuraghe Sardiniens. Die UNESCO-Weltkulturerbestätte wurde vor mehr als dreitausend Jahren erbaut.
  • Domus de Janas: Ein noch älteres Kapitel der Besiedlungsgeschichte erzählen die Domus de Janas, die Feenhäuser. Dabei handelt es sich um Grabkammern, die etwa auf 3000 bis 4000 v. Chr. datiert werden. Es gibt mehr als eintausend davon überall auf der Insel, vorwiegend im Westen (Sassari). Achtet auf entsprechende Hinweisschilder und seid auf einen kleinen Fußmarsch vorbereitet.

Spannende Aktivitäten auf Sardinien

Die ganze Region Sardinien ist ein Naturreservat, in dem zahlreiche seltene Pflanzen und Tiere unter Naturschutz stehen. Entsprechend groß ist auf der dünn besiedelten Insel die Bedeutung der Natur. Das macht Sardinien ideal für alle möglichen Outdoor-Aktivitäten von Radfahren bis Wandern, von Golfen bis Tauchen, von Reiten bis Surfen.

Sardinien: Kultur des Landes

Die Sarden selbst lieben ihre Insel von Herzen, sind eher scheu, aber trotzdem gastfreundlich. Und das Essen ist genauso vielfältig und großartig wie die Landschaft der Insel. Überall vertreten ist die klassische italienische Küche mit Pasta, Pizza & Co. Es lohnt sich aber auch allemal, die sardischen Spezialitäten zu entdecken. Käseteigtaschen mit Honig übergossen (Seadas), kleine Nudeln mit Tomatensoße, Safran und Salsiccia (Malloreddus alla Campidanese), sardischer Pecorino-Käse, Wein und dünnes Fladenbrot (Pane Carasau) sind echte Gaumenfreuden.

Beliebte Unterkünfte für einen Urlaub auf Sardinien

Luxushotels, Agritourismo, Bed & Breakfast oder Camping – auf Sardinien macht ihr Urlaub, wie es euch gefällt. Ob ihr ein Ferienhaus mietet oder mit dem Wohnmobil anreist, die Insel bietet für jeden Geschmack die passenden Unterkünfte. Nur große Hotelburgen sucht ihr hier vergebens. Aber gerade dieser sanfte Tourismus macht Sardinien so besonders. Frühzeitige Buchungen sind in jedem Fall empfehlenswert. Unser Piratentipp:Klärt je nach Reisezeit ab, ob sich euer Domizil heizen oder kühlen (Klimaanlage) lässt.

Sardinien bietet alles, was ein unvergesslicher Urlaub braucht. Für Familien ist das Reiseziel ebenso geeignet wie für Aktivurlauber, Erholungssuchende und Genießer.

Kurztrip Sardinien: 4 Tage Sardinien

Auch für einen Kurztrips zum Beispiel über ein verlängertes Wochenende eignet sich Sardinien optimal. Es gibt hier unzählige einsame Buchten, Klippen, kleinere Berge, wunderschöne Strände und glasklares Wasser. Dank der Lowcost-Airlines kommt Ihr schon für unter 50€ auf die Insel. Ryanair fliegt nach Alghero und Cagliari, Easyjet fliegt bis Olbia und ebenfalls Cagliari. Mit einem Mietwagen könnt Ihr entspannt die Insel erkunden und auf eigene Faust die schönsten Ecken entdecken. Das schafft man auch in 4 Tagen, wo ihr oft schon einen Wagen für unter 80€ bekommen könnt. Pro Person zahlt dann jeder nur um die 40€. Dabei könnt ihr während eines Kurzurlauben zum Beispiel Alghero, Stintino, Castelsardo, Porto Pollo, La Maddalena und Costa Smeralda besuchen. Unsere Lieblingsroute für euren Kurzurlaub auf Sardinien findet ihr auf unserer Seite über Rundreisen durch Sardinien.

Frühbucher Sardinien

Ist die Urlaubskasse mal wieder knapp, aber ihr wollt trotzdem nicht auf einen Urlaub verzichten? Dann ist Sardinien, die Karibik Europas, ein hervorragendes Reiseziel für euch, denn wenn ihr in der Nebensaison reist und frühzeitig bucht, könnt ihr hier einen wunderbaren und vor allem günstigen Urlaub erleben. Dank der Lowcost-Airlines kommt Ihr schon für unter 50€ auf die Insel. Ryanair fliegt nach Alghero und Cagliari, Easyjet fliegt bis Olbia und ebenfalls Cagliari. Nähert man sich der Hochsaison, so sind Flüge und Unterkünfte kaum bezahlbar.

Im April und Mai findet Ihr Flüge ab Memmingen und Frankfurt-Hahn schon für 48€ bzw. 67€. Nach Cagliari kommt Ihr schon für unter 66€ ab Frankfurt. Teurer wird es ab Berlin, München und Düsseldorf.

Achtung: Im günstigsten Tarif ist nur ein Handgepäck inklusive, sollte aber für einen kurzen Trip vollkommen ausreichen. Unser Tipp: teilt Euch 1x 20 Kg Gepäck, falls Ihr etwas mehr braucht. Mit Handgepäck und jeweils 10 Kg kommt man super aus. Dann spart man sich das zweite Aufgabegepäck.

Unterkünfte auf Sardinien

Individueller als im Hotel, ist ein Urlaub im Ferienhaus auf Sardinien. Überall auf der Insel gibt es schöne Ferienhäuser, die meistens traditionell eingerichtet sind. Ihr findet diese vor allem in den großen Städten Cagliari, Oristano, Sassari und Olbia, aber auch viele Campingplätze vermieten, neben komplett ausgestatteten Bungalows und Lodgezelten, Wohnungen. Da sich die meisten Campingplätze direkt an der Küste befinden, eignen sie sich besonders gut für einen Strandurlaub. Wer es luxuriöser mag und mehr Platz benötigt mietet ein Ferienhaus auf Sardinien. Auch hier gibt es schöne Beispiele, die unmittelbar am Wasser liegen und teilweise einen direkten Zugang zum Strand besitzen. Ferienwohnungen auf Sardinien werden in der Regel meist wochenweise vermietet.

Aber auch über Airbnb könnt Ihr natürlich prima eine Unterkunft finden die genau euren Wünschen entspricht. Die Preise hier sind für Sardinien genauso unterschiedlich wie die Unterkünfte selber. Vom einfachen Zimmer in einer der größeren Städte, bis hin zur Traumwohnung mit Dachterrasse und Pool direkt am Meer. 

Wetter auf Sardinien

In Sardinien herrscht ein mediterranes Klima mit einer Jahresdurchschnittstemperaturen von rund 17 Grad Celsius bei bis zu 300 Sonnentagen. Im Sommer habt ihr hier zwischen 20 und 30 Grad Celsius, wobei Juli und August die wärmsten Monate sind. Im Winter habt ihr im Normalfall 14 bis 16 Grad Celsius und die Temperaturen fallen selten unter 6 Grad Celsius. Als beste Reisezeit für Sardinien gelten somit die Monate Mai bis Oktober. Die beste Reisezeit für Aktivurlaub auf Sardinien sind jedoch die Monate April, Mai, Juni und Oktober, da es im Hochsommer dafür einfach zu heiß wäre. Falls ihr jedoch einen günstigeren Urlaub haben möchtet, weicht am besten auf die Nebensaison aus. Auch für alle die es gerne etwas ruhiger haben wollen und einen Urlaub ohne viele Touristen bevorzugen empfehlen wir die Nebensaison. Wenn ihr selber einmal das Wetter in Sardinien checken wollt, sucht am besten nach dem Wetter von Sardiniens Hauptstadt Cagliari.

Sardinien mit dem Mietwagen entdecken

Um die Insel ausgiebig zu erkunden ist ein Mietwagen übrigens unerlässlich, da sehenswerte Orte sich über die ganze Insel verteilen, in vielen unserer Angebote ist dieser deshalb bereits enthalten. Ansonsten bucht man ihn einfach direkt ab dem Flughafen. An den Flughäfen Cagliari, Olbia, Tortoli und Alghero bieten zahlreiche Firmen Mietwagen in allen Kategorien an. Die ersten beiden Flughäfen werden direkt von Deutschland aus angeflogen.

Vor allem im gebirgigen Hinterland ist es sinnvoll ein Auto zu nutzen, um auch abgelegene Bergdörfer zu erreichen. Mit einem Mietwagen könnt Ihr entspannt die Insel erkunden und auf eigene Faust die schönsten Ecken entdecken. Für beispielsweise 4 Tage könnt ihr einen Wagen schon für circa 80€ bekommen.

Piraten-Tipp: Die Sarden halten sich nicht an Geschwindigkeiten. Eigentlich ist fast überall nur 50 erlaubt, auf Schnellstraßen 90 bis 110. Wenn Ihr die Küste entlang fahrt, dann lasst Euch von den Einheimischen nicht stressen und fahrt gemütlich weiter. Früher oder später werden sie Euch genervt überholen.

Parkplätze sind so eine Sache. In den Orten und Regionen gibt es blau-markierte Parkplätze, welche Ihr bezahlen müsst. Gelb-markierte sind reserviert als Behindertenparkplatz und alle die nicht markiert sind mit blau oder gelb könnt Ihr frei nutzen. P.S. am Ende haben wir pro Person nur 30€ für die Tankfüllung bezahlt (6 Tage unterwegs gewesen).


Hier findest du noch mehr Inspiration für deinen Urlaub auf Sardinien: