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Städtereise Berlin: In der deutschen Hauptstadt trifft sich die ganze Welt!

Berlin hat Flair, Berlin hat Charme und Berlin ist extrem bunt. Ob Shoppen, gutes Essen, coole Bars und Clubs oder Kultur in allen Variationen- Berlin ist der Place to be. Berlin ist das Ziel schlechthin für Städtereisen innerhalb Deutschlands: Jedes Jahr zieht es mehr als 12 Millionen Besucher aus allen Ländern der Erde nach Berlin. Kein Wunder, denn die Stadt, ihre Museen und Restaurants, ihre Clubs und Parks, die reiche Kultur und Subkultur sind äußerst vielfältig und haben für jeden Geschmack etwas zu bieten.

Berlin ist mit knapp 3,6 Millionen Einwohnern zwar erheblich kleiner als Paris oder London, das Stadtgebiet ist jedoch auf fast 900 Quadratkilometer ausgedehnt. Bis zur Wiedervereinigung war Ostberlin die Hauptstadt der DDR. Mittlerweile sind Ost und West zusammengewachsen und nähern sich immer mehr einander an.

Du willst zusätzlich Wellness in der Hauptstadt erleben oder Musicals ansehen? Alle Informationen hierzu liest du in unseren Artikel Wellness in Berlin und Musicalreisen nach Berlin.

Anreise nach Berlin

Am schnellsten ist man mit der Bahn in Berlin. Bei der Deutschen Bahn reist ihr mit günstigen Sparpreisen mit bestimmten Aktionen teilweise schon für 19€ deutschlandweit nach Berlin. Die Busse brauchen zwar etwas länger und halten am Zentralen Omnibusbahnhof ZOB und damit „jottwede“, wie der Berliner sagt, sind aber wesentlich günstiger. Die Flughäfen Schönefeld und Tegel werden von überall her angeflogen und können problemlos über die gängigen Flugseiten gebucht werden.

Unser Piratentipp: Ein Aufenthalt in Berlin eignet sich als Sprungbrett zu einem Flug für die Reise in die Ferne für einen Kurzurlaub oder auch längeren Urlaub. Schließlich operieren zahlreiche Billigflieger und Ferienfluglinien von Berlin aus. Bucht einfach von Berlin aus, reist ein paar Tage früher an und genießt die Hauptstadt und den Städtetrip! Auch die innerdeutschen Flugpreise sind seit Ryanairs Rückkehr gesunken. Schaut im Flugpreisvergleich nach den besten Optionen für eure Reise in die Metropole Deutschlands.

Wie viel Zeit muss ich für eine Städtereise nach Berlin einplanen?

Das hängt ganz davon ab, was ihr vorhabt! Es soll Leute geben, die auf ein paar Tage nach Berlin fahren und dann jahrelang hängen bleiben. Für Clubbing und Party reicht ein verlängertes Wochenende vollkommen aus. Wenn ihr aber Berlin wirklich erfahren wollt, dann solltet ihr mindestens eine Woche einplanen. Besser noch zwei!

Was sich nicht lohnt, das ist ein Tagesausflug nach Berlin. Zwei Übernachtungen sind das absolute Minimum, alles andere ist für eine Stadt wie Berlin zu kurz.

Wann ist die beste Reisezeit für Berlin?

Die Metropole Berlin hat zu jeder Jahreszeit etwas zu bieten! Die Winter sind jedoch hart, lang und gemein. Wenn ihr die Stadt mit ihren Parks und dem bunten Straßenleben wie zum Beispiel am Hackeschem Markt in Mitte oder auf dem Kurfürstendamm (oder auch Ku'damm wie der Berliner sagt) genießen möchtet, dann solltet ihr lieber ab Mai anreisen. Schön sind die Tage bis weit in den Herbst hinein und die Berliner lassen es sich nicht nehmen, selbst bei kühleren Temperaturen ihren Kaffee oder ihre Currywurst draußen zu trinken und zu essen. Im Winter ebbt das Berliner Straßenleben ab, umso lebendiger wird es in den Cafés, Kneipen und Clubs die ein breites Angebot an Themenabenden und Events bieten.

Was muss man in Berlin gemacht haben?

Nichts muss, alles geht. Hier ein kurzer Überblick über das, was in Berlin geht:

  • Shopping: Natürlich gibt es in Berlin viele Shoppingcenter, wie das Alexa am Alexanderplatz. Aber fahrt ihr deshalb nach Berlin? Ein heißer Tipp für das Besondere sind die Flohmärkte jeweils sonntags im Mauerpark und am Boxhagener Platz. Die finden selbst im Winter statt. In Friedrichshain und insbesondere in der Kopernikusstraße gibt es eine ganze Reihe kleiner Läden mit kuratiertem Sortiment. Luxuriöser ist das Sortiment im Bikini-Haus am Bahnhof Zoo. Und wenn man schon mal in der Gegend ist, dann ist das KaDeWe nicht weit.
  • Essen und Trinken: Nichts wird in Berlin so ausgiebig und voller Muße zelebriert wie das Frühstück oder der Brunch. Sonntags bieten viele Restaurants Brunchbuffets an, etwa das Café Hundertwasser in der Simon-Dach-Straße. Wer es etwas edler haben möchte, der besucht zwei Straßen weiter das Café Silo und bestellt à la carte. Eine wahre Frühstücksinstanz ist das Le Bon in der Kreuzberger Boppstraße. Abends ist die Auswahl so groß wie Berlin selbst – aber die definitiv beste Pizza der Stadt gibt es im Salami Social Club an der Frankfurter Allee. Berlin hat außerdem 21 Restaurants, die mit Michelinsternen dekoriert sind, da sollte man aber vorher reservieren und nicht einfach reinspazieren!
  • Das Nachtleben in Berlin ist vor allem für die Techno- und Elektroclubs wie Watergate, Berghain, Sisyphos oder Ritter Butzke bekannt. Es gibt aber auch Alternativen wie das Badehaus Szimpla auf dem RAW-Gelände. Dort wird mehr World und Indie aufgelegt, die Party beginnt schon um 23 Uhr und man kommt unkomplizierter rein. Während des Sommers locken eine Reihe Festivals in Berlin und der näheren Umgebung, beispielsweise der Karneval der Kulturen, die Biermeile, die Fusion oder das Lollapalooza.
  • Jüdisches Museum, Pergamon- und Bode-Museum, Computerspielemuseum, Topographie des Terrors, Stasimuseum und das Deutsches Spionagemuseum: Vor Regentagen braucht euch nicht bange sein, Berlin hat über 175 Museen und Sammlungen, die Museumsinsel gehört sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe. Jedes Jahr findet mindestens eine Lange Nacht der Museen statt: Mit nur einer einzigen Eintrittskarte könnt ihr dann bis früh morgens berlinweit verschiedene Ausstellungen und Sammlungen besuchen.

Piratentipps für eure Städtereise nach Berlin

Sonntags solltet ihr machen, was die Berliner tun: Spät aufstehen, Kater auskurieren, frühstücken und Kaffee trinken, den Kiez bloß nicht verlassen und am Landwehrkanal oder im Görli (Görlitzer Park) abhängen, keinesfalls aber stressen oder sich etwas vornehmen. Denn es wird sich schon was ergeben! Am Abend geht ihr dann irgendwo essen und schon beginnt eine lange Kreuzberger Nacht mit ungewissem Ausgang. Am nächsten Tag: alles von vorne …

Neben den zahlreichen Seen im Stadtgebiet ist das Badeschiff im Sommer ein Anziehungspunkt für die Berliner. Dabei handelt es sich um ein in die Spree eingelassenes Schwimmbad mit Strand, Liegestühlen und allem, was dazugehört.

Der Botanische Garten und das Botanische Museum in Berlin-Dahlem bieten auf 43 Hektar die größte Pflanzensammlung Deutschlands. In mehr als einem Dutzend Schaugewächshäuser lässt sich die Vegetation der Welt bewundern: Mit Kakteenhaus, Tropenhaus und der Orchideensammlung zieht der Botanische Garten jährlich eine halbe Million Besucher an: perfekt für einen Schlechtwettertag!

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Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten Berlins

Seien wir ehrlich: Die meisten Menschen zieht es nicht allein wegen der Sehenswürdigkeiten nach Berlin, sondern mindestens genauso wegen des Alltags- und Nachtlebens. Die offiziellen Sehenswürdigkeiten sind mehr ein Nebeneffekt und nicht das hauptsächliche Ziel der Reise.

Dennoch gibt es in Berlin mehr zu sehen, als man sich in wenigen Tagen zumuten kann. Selbst die Einheimischen haben nach Jahren nicht alle Sehenswürdigkeiten ihrer Stadt gesehen. Deshalb solltet ihr gar nicht erst den Ehrgeiz haben, diese große Stadt komplett zu besichtigen. Pickt euch ruhig die Rosinen raus. Das machen wir auch:

  • Das Brandenburger Tor ist das zentrale Baudenkmal Berlins. Da kommt niemand dran vorbei. Das Brandenburger Tor und der Pariser Platz mit dem weltbekannten Hotel Adlon lagen einst direkt an der innerdeutschen Grenze und sind Geschichte pur.
  • In Laufweite vom Brandenburger Tor befindet sich das Holocaust-Mahnmal: 2.711 Stelen und ein unterirdischer Ausstellungsraum erinnern an die Ermordung der Juden während der NS-Diktatur.
  • Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche auf dem Breidscheidt-Platz ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Die Kirche wurde während der Bombardierung von Berlin im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört und blieb als Mahnmal für den Frieden stehen.
  • Vom Fernsehturm am Alexanderplatz überblickt man die ganze Stadt. Mit 368 Metern ist er das höchste Bauwerk Deutschlands. Auf 207 Metern befindet sich ein rotierendes Restaurant. Dort lasst ihr euch nieder und Berlin zieht an euch vorbei. Wem die Wartezeiten zu lang sind und der Eintritt zu hoch, der kann auf das gegenüberliegende Park Inn Hotel ausweichen und die dortige Panoramaterrasse nutzen.
  • Eine Fahrt mit der U1 ist deshalb so lohnend, weil diese ab der Station Gleisdreieck oberirdisch durch Kreuzberg führt. Dadurch gewinnt ihr nicht nur Einblicke in den Kiez, sondern ihr werdet am Landwehrkanal entlang und über die Spree hinweg in den ehemaligen Ostteil der Stadt transportiert.
  • Die East Side Gallery muss man gesehen haben. Entlang der Spree im Stadtteil Friedrichshain (U-Bahn Warschauer Straße) sind Hunderte Meter der Berliner Mauer erhalten – über und über mit Graffitikunst verschönert.
  • Der Checkpoint Charlie in der Friedrichstraße war einer der Übergänge von West- nach Ostberlin und ist heute ein touristischer Hotspot. Ganz in der Nähe befindet sich das Mauermuseum.
  • Ein Ausflug nach Potsdam und zum Schloss Sanssouci gehört zu einer Städtereise nach Berlin wie Döner zu Kreuzberg. Mit der Regionalbahn seid ihr in 20 Minuten in Potsdam und lauft durch die Parkanlagen Friedrichs des Großen. Auf dem Rückweg habt ihr Gelegenheit, das Strandbad Wannsee zu besuchen oder durch den Grundewald zu spazieren.
  • Von der Museumsinsel ist es nur ein kurzer Spaziergang zum Gendarmenmarkt, Boulevard Unter den Linden, dem Reichstag mit dem Bundestag, dem Kanzleramt und dem zentralen Berliner Park, dem Tiergarten. Ihr könnt euch also die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt an einem Vormittag gut erlaufen. Wer in den Reichstag rein und auf die Kuppel steigen möchte, der muss sich vorher anmelden und braucht gültige Ausweisdokumente.
  • Weniger bekannt als Sanssouci, dafür aber im Stadtgebiet liegt das Schloss Charlottenburg mit Orangerie und Schlosspark. Auch hier war das Schloss von Versailles bei Paris das architektonische Vorbild.
  • Auf dem Teufelsberg im Westberliner Grunewald befindet sich eine verlassene Abhöranlage der Alliierten. Über Tourenanbieter ist eine Besichtigung möglich.
  • Mit dem gemeinnützigen Verein „Berliner Unterwelten“ unternehmt ihr Touren in die Bunkeranlagen und stillgelegten U-Bahnhöfe der Stadt.

Unser Piratentipp für eure Städtereise in Berlin: Die öffentliche Buslinie 100 startet am Bahnhof Zoo und fährt quer durch die Innenstadt an der Gedächtniskirche, dem Berliner Dom und der Humboldt Universität bis zum Alexanderplatz. Damit habt ihr eine gute und äußerst günstige Gelegenheit, euch einen ersten Überblick zu verschaffen.

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10 Dinge, die ihr in Berlin kostenlos unternehmen könnt

Jeden wird es in seinem Leben wohl mal in die Hauptstadt verschlagen. Sei es aus beruflichen oder privaten Angelegenheiten. Und kaum jemand fährt wieder zurück und ist enttäuscht von der Metropole an der Spree. Vor allem die Einwohner werden Berlin wie aus dem Effeff kennen. Denken sie zumindest. Denn jeden Tag aufs Neue kann man hier Aufregendes und Unbekanntes erleben. Dabei ist nicht die Rede vom Brandenburger Tor oder der Siegessäule, sondern von komplett kostenlosen Unternehmungen in Berlin, die euren Aufenthalt in der deutschen Hauptstadt versüßen. Hier ist unsere persönliche Top 10.


WasWoWann
1. College ConcertsGalakutschen-Saal II, Neuer Marstall, Schloßplatz 7, Mittedonnerstags 13.00 Uhr
2. Kinderbauernhof im Görlitzer Park Wiener Str. 59b, KreuzbergÖffnungszeiten im Sommer: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag: 10.00–19.00 Uhr, Samstag und Sonntag: 11.00–18.00 Uhr, Mittwoch geschlossen; im Winter: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 10.00–18.00 Uhr, Samstag und Sonntag: 11.00–17.00 Uhr, Mittwoch geschlossen
3. Stadtführung Wo? Brandenburger Tor, gegenüber vom Starbucks (S/U-Bahn Brandenburger Tor)täglich 11 Uhr
4. Führung durchs ARD-Hauptstadtstudio Wilhelmstraße 67 a, Ecke Reichstagufer, MitteMittwoch & Samstag: 14:00 Uhr | Anmeldung über das ARD-Infocenter nötig: [email protected]
5. Kunstraum Mariannenplatz 2, Kreuzbergtäglich 12.00–19.00 Uhr, Führungen auf Anfrage
6. Ausblick vom TU-Gebäude Ernst-Reuter-Platz 7, CharlottenburgMontag bis Freitag: 07.30–16.15 Uhr
7. Kabeljau & Dorsch Richardstraße 31, Neukölln
8. Museumswohnung Hellersdorf Hellersdorfer Straße 179, HellersdorfSonntag: 14.00–16.00 Uhr oder nach Absprache: +49 (151) 16 11 44 40
9. Stummfilme in Begleitung mit einem Piano Weisestraße 17, NeuköllnMittwoch: 20.30 Uhr
10. Kino Alle Filme in OmU | Köpenicker Straße, 137, KreuzbergMontag & Donnerstag: 21.00 Uhr, Sonntag: 18.00 Uhr


1. College Concerts

Es muss ja nicht immer gleich die Berliner Philharmonie sein. Jeden Donnerstag kann man um 13 Uhr in der Hochschule für Musik den Werken junger Studenten zuhören.

2. Kinderbauernhof im Görlitzer Park

Habt ihr einen Sprössling oder müsst mal wieder babysitten, dann können wir euch den Kinderbauernhof im Görlitzer Park empfehlen. Hier könnt ihr Tiere streicheln und die Kinder haben danach garantiert strahlende Augen.

3. Stadtführung

Wer sich ein bisschen näher mit der City auseinandersetzen möchte, ist hier bestens aufgehoben. Und nur als Hinweis, über Trinkgeld freut sich jeder.

4. Führung durchs ARD-Hauptstadtstudio

Wer sich schon immer über die Arbeitsprozesse der medialen Nachrichtenwelt informieren wollte, kann sich kostenlos zu Führungen anmelden und einen Blick hinter die Kulissen wagen.

5. Kunstraum

Der Kunstraum Kreuzberg/Bethanien ist nicht nur frei zugänglich, sondern zeigt auch zeitgenössische Kunst. Allein schon das alte Gebäude des ehemaligen Krankenhauses aus dem Jahr 1847 ist schon einen Besuch wert.

6. Ausblick vom TU-Gebäude

Wer nicht stundenlang in der Schlange am Fernsehturm anstehen möchte oder wem die Siegessäule nicht hoch genug ist, der kann auch in die Cafeteria der Technischen Universität am Ernst-Reuter-Platz gehen. Hier kann man kostenlos mit einem Kaffee in der Hand die Dimensionen Berlins betrachten.

7. Kabeljau & Dorsch

Literatur-Fans kommen hier voll ihre Kosten. Im Kabeljau & Dorsch kann man unbekannten, jungen Autoren und Schriftstellern bei Lesungen zuhören.

8. Museumswohnung Hellersdorf

Bei der Sanierung eines Wohnkomplexes ließ man eine Wohnung so, wie sie ist. Und diese ist originalgetreu eingerichtet wie aus dem Jahr 1987, als hier eine Familie einziehen wollte.

9. Stummfilme in Begleitung mit einem Piano

Stummfilme sind nicht jedermanns Sache, aber mit einem Rotwein schon besonders.

10. Kino

Mehrmals in der Woche könnt ihr im "Kino im Köpi" Filme aus verschiedenen Genres sehen.

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