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Urlaub in Simbabwe: Das Paradies für Afrika-Liebhaber

Simbabwe kann eigentlich nicht mehr als Geheimtipp gehandelt werden, schließlich galt es schon in den 80er Jahren als die Traumdestination für alle Afrika-Liebhaber. Nachdem es seitdem vielen wirtschafte und politische Problemen durchstehen musste, ist Simbabwe jetzt aber touristisch gesehen wieder voll da und gilt als absolutes Afrika-Trendziel. Schließlich könnt ihr hier nicht nur die wunderschönen, weltberühmten Victoria Falls bestaunen, sondern auch atemberaubende Seen und Nationalparks. Was ihr während eures Urlaubes in Simbabwe auf jeden Fall gesehen haben müsst erfahrt ihr hier.

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Die Victoria Falls in Simbabwe

Was wäre Simbabwe und Sambia ohne die weltberühmten Victoria Falls, die jedem wahrscheinlich als erstes in den Sinn kommen, wenn man an die beiden Länder im Süden Afrikas denkt. Benannt wurden sie von David Livingstone, der 1855 als erster Europäer die Wasserfälle erblickte und sie nach seiner Königin - Königin Victoria von England - benannte. Heute sind sie als eine der schönsten und beeindruckendsten Wasserfälle der Welt bekannt. Insgesamt sind die Victoriafälle fast zwei Kilometer lang und teilweise über einhundert Meter tief. Das in die tiefen stürzende Wasser verursacht einen Sprühnebel, der 300 Meter in die Höhe steigt und noch aus 30 Kilometern Entfernung zu sehen ist. Der Krach der Wasserfälle hallt sogar 40 Kilometer weit, weshalb die Victoriafälle von den Einheimischen auch "Mosi-oa-Tunya" genannt werden, was übersetzt "der Rauch der donnert" heißt. In der Regenzeit fliessen pro Sekunde über 500 Millionen Kubikmeter über die Klippe, was trotz der Ausmassen einfach unfassbare Zahlen sind.

Kein Wunder also, dass diese gigantischen Wasserfälle seit 1989 zum UNESCO Weltnaturerbe zählen. Um noch mehr Touristen anzulocken plant Simbabwe übrigens ein "afrikanisches Disneyland" an den Victoriafällen, da sie meinen jüngere Touristen würden sich hier langweilen. Für uns absolut unvorstellbar, denn die Wasserfälle sind wohl eine der beeindruckendsten Attraktionen die wir je gesehen haben. Noch besonderer wird das alles jedoch, wenn man sich das Spektakel vom Devils Pool aus anguckt.

Der Devils Pool an den Victoria Falls

Vom Abgrund der Victoria Falls im Wasser des Sambesi sitzend den Ausblick geniessen mag vielleicht erstmal etwas verrückt und lebensmüde klingen, ist aber eigentlich ein absolutes Must-do. Wenn ihr schon die Victoriafälle besucht, solltet ihr diese einmalige Gelegenheit nicht verpassen und daher auch gleich mal Sambia besuchen! Auf der sambischen Seite der Victoriafälle hat sich über die Jahrtausende nämlich direkt am Rand der Fälle ein kleines Becken gebildet, in das man steigen kann. Besuchen dürft ihr den Devils Pool aber nur wenn der Wasserspiegel nicht zu hoch ist, da sonst die Strömung zu stark ist und somit das Risiko über den Abgrund gespült zu werden einfach zu groß ist.

Selbst wenn der Wasserpegel nicht hoch ist, bleibt aber natürlich trotzdem ein Restrisiko und Vorsicht ist auf jeden Fall geboten. Ein unvergessliches Erlebnis ist der Devils Pool aber allemal!

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Welches sind die schönsten Nationalparks in Simbabwe?

In Simbabwe stehen über 27 % des Landes als Nationalparks, Wildparks oder sonstige Schutzgebiete unter Schutz. Daher findet ihr hier auch ganze 11 wunderschöne Nationalparks.

Liste aller Nationalparks in Simbabwe:

  • Chimanimani-Nationalpark
  • Chizarira-Nationalpark
  • Gonarezhou-Nationalpark
  • Hwange-Nationalpark
  • Kazuma-Pan-Nationalpark
  • Mana-Pools-Nationalpark
  • Matobo-Nationalpark
  • Matusadona-Nationalpark
  • Nyanga-Nationalpark
  • Victoriafälle-Nationalpark
  • Zambezi-Nationalpark

Der Mana-Pools-Nationalpark

"Mana" bedeutet auf der Sprache der Shona "vier", weshalb der Park auch seinen Namen trägt, denn hier gibt es die vier große, auch in der Trockenzeit mit Wasser gefüllte Wasserbecken des Sambesi, der viertlängste Fluss in Afrika. Die auch in der Trockenzeit gefüllten Tümpel, sind weit und breit die einzige Wasserquelle, weshalb ihr hier ausgezeichnet Tiere beobachten könnt. Es versammeln sich hier Afrikanischer Elefant, Löwen, Flusspferde, Afrikanischer Büffel, Leoparden, Geparden und Nilkrokodile.

Der Hwange-Nationalpark in Simbabwe

Der Hwange-Nationalpark ist mit fast 15 Tausend km2 der größte Nationalpark in Simbabwe und liegt an der Grenze zu Botswana. Ihr findet hier Afrikanischen Elefante, Antilopen , Giraffen, Steppenzebras, Afrikanischen Büffel,, Flusspferde, Wüstenwarzenschweinen, Löwen, Leoparden, Geparden, Afrikanische Wildhunde und zwei Hyänen-Arten. Außerdem findet ihr hier noch eine Vielzahl von verschiedenen Vögelarten wie beispielsweise Perlhühner oder Kappengeier.

Damit all diese Tiere auch die Trockenzeit überstehen, wurden im Hwange-Nationalpark 62 künstliche Wasserquellen angelegt. Außerdem wurde der Park zum Vermeiden von Seuchen komplett eingezäunt. Dank diesen Maßnahmen ist die zum Beispiel die Anzahl von Elefanten schon gewaltig angestiegen. Ein Besuch und damit das Unterstützen des Hwange-Nationalpark lohnt sich also!

Der Matobo Nationalpark

Der bereits 1926 gegründete Matobo Nationalpark ist der älteste Nationalpark von Simbabwe und ist vor allem für das spektakuläre Mpopoma-Flusstal mit seinen „balancierenden Felsen“ berühmt. Neben Antilopen, Nashörnern, Zebras, Giraffen, Großkatzen und verschiedener Vogelarten wie beispielsweise sechs Adlerarten, findet ihr hier auch die Gräber vieler Berühmtheiten wie das des britischen Unternehmers und Politikers Cecil Rhodes. Und ihr könnt uns glauben, die haben sich den Matobo Nationalpark nicht ohne Grund als letzte Ruhestätte ausgesucht. Abgesehen von einer atemberaubenden landschaftlichen Schönheit findet man hier auch noch ein reiches Erbe an Felszeichnungen der San, die hier vor 2.000 Jahren lebten. Daher wurden die Matobo-Berge, in denen der Matibi Nationalpark liegt, auch von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Was muss ich in Simbabwe gesehen haben?

  • Victoriafälle
  • Hwange-Nationalpark
  • Mana-Pools-Nationalpark
  • Die Great Zimbabwe Ruines
  • Matobo Nationalpark
  • Kariba
  • Mazvikadei in Banket
  • Nyanga
  • Gonarezhou Nationalpark
  • Harare
  • Chapungu Sculpture Park
  • Chirundu
  • Bulawayo
  • Chiredzi
  • Mutare

Was muss ich sonst noch über Simbabwe wissen?

  • Aufgrund einer Hyperinflation von 2008 bis Anfang 2009 besitzt Simbabwe keine eigene Währung mehr (es wird mit US-Dollarn bezahlt)
  • Die Landeshauptstadt ist Harare
  • Simbabwe hat 16 gleichberechtigte Amtssprachen
  • Das Land ist seit 1980 vom Vereinigten Königreich unabhängig
  • Der größte Teil der Bevölkerung in Simbabwe sind die Shona
  • Simbabwe ist ein sehr christliches Land (90–95 % der Bevölkerung sind Christen)
  • In Simbabwe herrscht eine sehr hohe Arbeitslosenquote und es ist eines der ökologisch ineffizientesten Ländern der Welt
  • 1997 war Simbabwe allerdings eines der wirtschaftlich stärksten Länder Afrikas
  • Die Menschen in Simbabwe glauben stark an Meerjungfrauen (die übrigens für Probleme, Krankheiten und Unfälle verantwortlich gemacht werden...selbst von der Regierung)
  • Es gibt keine Wüste in Simbabwe