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Städtereise nach Florenz: Renaissance und Dolce Vita

Florenz ist nicht nur die Hauptstadt der italienischen Provinz Toskana, sondern zugleich die Hauptstadt einer ganzen Epoche: der Renaissance! Durch eine Städtereise nach Florenz kommt ihr automatisch in Kontakt mit den Lebensleistungen solch herausragender Künstler wie Michelangelo, Raffael oder Botticelli. Wohlhabende Familien wie die berühmten Medici haben das Stadtbild von Florenz über Jahrhunderte als Bauherren und Mäzene geprägt. Die Altstadt von Florenz ist komplett erhalten und gehört schon seit 1982 in Gänze zum UNESCO-Weltkulturerbe. Schon um der Allgemeinbildung willen müsst ihr Florenz ganz dringend entdecken – Dolce Vita gibt es on top!

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Anreise nach Florenz

Florenz hat einen eigenen Flughafen, der von Linien- und Charterflügen das ganze Jahr über bedient wird. Von München kommt man beispielsweise in einer guten Stunde Flugzeit mit Air Dolomiti in die Toskana. Alternativ könnt ihr die Billigflieger nutzen, die vor allem das nahe Pisa, aber auch das etwas weiter entfernte Bologna sowie Mailand anfliegen.

Von Süddeutschland aus stellen Bus und Bahn ebenfalls gute Alternativen dar. Mit der Bahn braucht ihr von München aus keine acht Stunden nach Florenz und über Nacht gibt es eine Busverbindung von Flixbus.

Unser Piratentipp: In lediglich 35 Minuten gelangt ihr mit der Bahn von Florenz in die Hauptstadt der Emilia-Romagna, die historische Universitätsstadt Bologna. Warum also nicht nach Pisa einfliegen, den Schiefen Turm begutachten, nach Florenz weiterreisen und von Bologna aus zurückfliegen?

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Wann ist die beste Reisezeit für eine Städtereise nach Florenz?

Sobald im Frühling das Wetter schön wird, füllt sich die Stadt mit Touristen. Dies erreicht in den Sommermonaten seinen Höhepunkt und lässt erst im Herbst wieder nach. Noch im Oktober überspringt das Thermometer in der Toskana regelmäßig die 20 Grad, sodass der Spätherbst ideal für einen Städtetrip nach Florenz ist.

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Wie lange sollte man in Florenz bleiben?

Sagen wir mal so: Schon ein einziger Tag in Florenz und ein Spaziergang durch die Altstadt lohnen sich bestimmt. Um aber zumindest die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu besichtigen und die Atmosphäre zu genießen, solltet ihr wenigstens drei Tage einplanen. Wer an Kultur weniger interessiert ist, für den wird es ab einer Woche eventuell eintönig, alle anderen können noch ein paar Tage dran hängen. Florenz lässt sich zudem perfekt zu einem Ausgangspunkt für eine Toskanarundreise machen.

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Was muss man in Florenz unbedingt gemacht haben?

Florenz bietet als italienische Großstadt neben ihrer Architektur und den Kunstschätzen eine große Auswahl an Möglichkeiten, aktiv zu werden.

Shopping in Florenz

In der Via de'Tornabuoni reihen sich Geschäfte mit Namen wie Armani, Versace und Prada aneinander, an der Piazza Duomo konzentrieren sich die Schuhgeschäfte. Traditionelle florentinische Handwerksgeschäfte befinden sich hauptsächlich im Oltrarno-Viertel rund um die Piazza Santo Spirito.

Essen und Trinken in Florenz

Rund um die Piazza della Repubblica findet ihr mitten im historischen Zentrum eine Auswahl an Cafés, Restaurants und Eisdielen. Wer es etwas rustikaler mag, der spaziert über die Santa-Trinita-Brücke zum anderen Flussufer in das Oltrarno-Viertel. Dort finden sich entlang der Via dello Sprone zahlreiche traditionelle Osterias und Trattorien.

Unser Piratentipp: Wozu essen gehen, wenn es den Aperitivo gibt? Der Aperitivo ist eine italienische Institution und bedeutet, dass man ab 18 Uhr zunächst für einen Cocktail, ein Glas Wein oder ein Bier die nächstgelegene Bar ansteuert. Viele Bars in Florenz bieten zum Aperitif eine Auswahl kleiner Häppchen für relativ wenig Geld an. Dies kann zuweilen ungeahnten Variantenreichtum annehmen, wie im Moyo unweit des Ponte Vecchio.

Die Museenlandschaft von Florenz

Der Palazzo Pitti, der Palazzo Vecchio, die Galleria dell‘Academia, das Leonardo da Vinci Museum und nicht zuletzt die Uffizien: Florenz ist gespickt mit Sammlungen, Ausstellungen und Museen und es ergibt Sinn, sich vorher ein wenig schlau zu machen, was euch interessiert. Vor Ort verliert man schnell den Überblick, denn es sind insgesamt über 70! Darunter befinden sich auch exotischere Einrichtungen, wie das Silbermuseum, das Museum der Wissenschaftsgeschichte oder das Porzellanmuseum.

Nightlife und Parties in Florenz

Das Nachtleben ist nicht gerade das, wofür Florenz berühmt ist. Jedoch gibt es wie in jeder anderen italienischen Großstadt auch eine Reihe an Clubs und Diskotheken wie den lockeren Space Club oder das elegante Rio Grande mit vier Tanzflächen und zwei Restaurants.

Tipps für den Urlaub in Florenz

Morgenstund‘ hat Gold im Mund! Frühaufsteher sind in Florenz klar im Vorteil, denn nichts ist schöner, als bei Caffè und Florentiner Frühstück draußen zu sitzen, wenn die Touristen noch nicht aus den Betten sind oder im Hotel frühstücken. Viele authentische Cafés öffnen bereits sehr früh morgens, denn es ist in Florenz, wie in ganz Italien, üblich, auf dem Weg zu Arbeit auf einen Kaffee einzukehren.

Ausflüge rund um Florenz

Ein Besuch von Florenz lässt sich ideal mit einem Ausflug nach Pisa verbinden, mit der Bahn fahrt ihr gerade einmal eine Stunde. Auch an die weitläufigen Strände bei Viarregio braucht ihr nur 60 Minuten mehr, mit dem Auto seid ihr sogar in einer guten Stunde am Strand. Das mittelalterliche Siena wiederum liegt etwa eineinhalb Stunden südlich von Florenz und ist ebenfalls mit Bus und Bahn gut erreichbar.

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Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Florenz

Florenz ist eine einzige Sehenswürdigkeit, hier einige der Highlights:

  • Die neue Sakristei derMedici-Kapellen wurde komplett von Michelangelo gestaltet und mit Plastiken ausgestattet. Berühmt ist vor allem dessen allegorische Darstellung von Tag und Nacht.
  • Das Ospedale degli Innocenti (wörtlich: „Hospital der Unschuldigen“) ist nicht nur ein anrührendes Heim für Findlingskinder (samt einer „Babyklappe“), sondern auch ein Paradebeispiel für Renaissancearchitektur.
  • An der monumentalen Kathedrale Santa Maria del Fiore im Zentrum der Altstadt führt im Wortsinne kein Weg vorbei. Die riesige Kuppel lässt sich jedoch besser aus einiger Entfernung begutachten – zum Beispiel vom Aussichtspunkt der Piazzale Michelangelo aus.
  • Im Renaissancemuseum der Uffizien hängen Gemälde von allem, was Rang und Namen hat. Selbst, wer an Kunst kaum interessiert ist, kommt um einen Besuch nicht herum! Der Gebäudekomplex aus dem 16. Jahrhundert ist an sich schon sehenswert, das Innenleben aber ist schlechterdings spektakulär: Hier könnt ihr die „Geburt der Venus“ von Sandro Botticelli oder „Judith und Holofernes“ von Artemisia Gentileschi sowie Werke von Michelangelo, Leonardo da Vinci und Tizian bewundern.

Unser Piratentipp: Wer eventuelle Wartezeiten am Eingang der Uffizien vermeiden möchte, der bucht seine Tickets einfach online!


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