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Was ist ein Billigflieger?

Fliegen für weniger Geld als für einen Einkauf beim Supermarkt? Mit solchen Angeboten locken Fluggesellschaften wie Ryanair und versprechen sogar kostenfreie Flüge für die Zukunft. Doch was zeichnet Billigflieger eigentlich aus und welche gibt es neben dem Paradebeispiel Ryanair eigentlich noch?

Billigflieger sind alle Fluggesellschaften, die Flüge zu günstigeren Preisen als renommierten Fluggesellschaften (z.B.: Lufthansa) anbieten. Natürlich müssen die Kunden dann aber irgendwo Abstriche machen und verzichten daher auf Komfort wie Beinfreiheit und Service wie kostenlose Getränke. Dieses Konzept heißt übrigens No-Frills-Konzept. Daher werden Anbieter von Billigflügen auch "no frills airline" genannt. Andere Bezeichnungen sind zum Beispiel "Billigairline", "Low-cost-airline" oder "low-cost carrier". Die Kunden können jedoch alles kaufen, womit sich die Billigairlines weitere Gewinne erhoffen. Daher erheben sie diverse Zuschläge für z. B. das Gepäck oder bestimmte Zahlungsarten. Eine EU-Verordnung verpflichtet die Fluggesellschaften mindestens eine gebührenfreie Zahlungsart anzubieten, doch nicht alle Anbieter geben transparent Auskunft darüber, welche kostenfreie Zahlungsweise sie Kunden zur Buchung eines Billigflugs offerieren.

Um auch Flughafengebühren zu sparen, starten Billigflieger häufig von kleineren Flughäfen wie z. B. Frankfurt-Hahn, Memmingen oder Karlsruhe Baden. Die Überlegung des Chefs von Ryanair, WC-Gebühren und Stehplätze einzuführen, verdeutlicht eindrücklich diesen Preiskampf der Fluggesellschaften mit allen Mitteln. Auch Gesellschaften, die nicht als klassische Billigflieger gelten, stehen unter diesem Preisdruck und bieten ebenfalls günstige Flüge an.

Neben Airlines wie RyanAir gibt es aber auch viele Tochtergesellschaften von klassischen Fluggesellschaften. Ein Beispiel für eine klassische Fluggesellschaft ist Lufthansa, deren Tochtergesellschaft Eurowings als Billigairline zählt. Wie ihr die billigsten Flüge findet erfahrt ihr in unserer Seite über günstige Flüge.

Wieso sind Billigflieger so billig?

Finde hier heraus wie Airlines es schaffen ihre Flüge zu so günstigen Preisen anzubieten:

  • No Frills (Bsp.: keine Beinfreiheit)
  • Extra Gebühren (Bsp.: Extrakosten für Gepäck, Verpflegung, Drucken des Boarding-Passes, Sitzplatzreservierung, etc.)
  • Nur eine Boardklasse (vereinfach Konstruktion und Organisation der Flieger)
  • Einsparungen am Personal (lediglich gesetzlich vorgeschriebene Minimum an Personal, unterdurchschnittliches Gehalt, etc.)
  • Nur einen Flugzeugtyp pro Airline (Sparen an Produktion verschiedener Modelle)
  • Überdurchschnittliche Auslastung (Flugzeuge meist voll aufgrund der Preispolitik)
  • Nutzung kleiner, außerhalb gelegener Flughäfen (Vermeidung von Start- und Landegebühren)
  • Ausschließlich Online Buchung möglich (Sparen an Personal und Räumlichkeiten)
  • Kein Angebot von Vielfliegerprogrammen (Ausnahme ist airberlin)
  • Nutzung von eigenen Terminals
  • Ausschließlich Angebot von Direktverbindungen
  • Welche Billigflieger gibt es?

    Hier eine Liste der bedeutenden Billigflieger weltweit:

     

     

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    Welches sind die besten Billigflieger?

    Kommen wir zu den harten Fakten. In welchen Flieger könnt ihr denn eigentlich jetzt getrost einsteigen? Wo erwartet euch - trotz günstigem Flugpreis - immer noch Qualität? Eins sei vorne weg gesagt, ein Billigflieger wird niemals mit einer Emirates oder Qatar konkurrieren können, aber darum geht es ja eigentlich auch nicht. ;)

    Platz 10

    • IndiGo

    Die indische Airline besteht seit 2006 und hat ein ordentliches Wachstum innerhalb der letzten zwölf Jahre vorzuweisen. Laut Skytrax bewerten die Passagiere besonders den tollen Service und das Preis-Leistungs-Verhältnis der Airline äußerst positiv. Mit IndiGo könnt ihr natürlich innerhalb Indiens von A nach B kommen, oder auch nach Thailand, Singapur und in die Vereinigten Arabischen Emirate. Essen an Board ist, wie bei den meisten Low Cost Airlines, zwar nicht kostenlos, aber trotzdem spotbillig erhältlich. Preise für Snacks wie Sandwiches, Curry-Reis, Cup Noodles, Nüsse, Cookies, Kuchen, sowie heiße und kalte Getränke liegen zwischen 0.63 Euro und 3.14 Euro beim aktuellen Umrechnungskurs.

    Platz 9

    • Southwest Airlines

    Die amerikanische Airline Southwest bietet mir ihrer Flotte, bestehend aus rund 700 Boing 737, Flüge innerhalb Nordamerikas, der Karibik und nach Mittelamerika an. Zur Unterhaltung gibt es live TV und ausgewählte Episoden von bekannten Serien für lau. Internetzugang gibt es ebenfalls in den meisten Fliegern, dieser kostet jedoch $8 (rund 6,50€). Allerdings punktet Southwest dafür mit der kostenlosen Mitnahme von Aufgabegepäck und ebenfalls kostenlose Softdrinks an Board. Ihr steht auf Happy Hour? Dann seid ihr bei Southwest rundum versorgt mit einer Auswahl aus zwölf Cocktails. Am Valentin's Tag gibts den ersten Cocktail sogar gratis. Snacks könnt ihr ebenfalls an Board erwerben.

    Platz 8

    • Azul Brazilian Airlines

    Azul Brazilian wurde vom JetBlue und WestJet Mitbegründer David Neeleman ins Leben gerufen und fliegt Destinationen innerhalb Lateinamerikas, Florida und Portugal an. Auf Langstreckenflügen werden euch in der Economy Class und in der Business Class (Ja, es gibt bei Billigfliegern sogar eine Business Class) Menüs mit frischen Zutaten und brasilianischem Aroma angeboten. Dazu gibt es ein Entertainment System, 74cm Sitzabstand zum Nebenmann (praktisch gegen alle Ellenbogen-raus-Strecker) und ein Amenity Kit mit Schlafmaske, Zahnpflegeset, Anti-rutsch-Socken, einem Stift und diversen Cremes.

    Platz 7

    • Air Asia X

    Air Asia X ist der Langstrecken-Carrier von Air Asia und bietet mit seinen komfortablen Economy und Premium Kabinen auch zum kleinen Preis die Möglichkeit bequem zum Ziel zu kommen. Mit den restlichen Vorteilen von Air Asia werden wir uns erst später befassen, denn soviel sei gesagt, dieser Billigflieger wird uns heute nicht zum letzten Mal unter die Augen kommen. ;)

    Platz 6

    • Jetstar Airways

    Der Low Coster der australischen Airline Qantas landet mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis und kundenorientiertem Service auf Platz sechs. Mit Jetstar Airways geht es natürlich nach Australien, Asien, nach Hawaii, Fidschi und Neuseeland. Menüs könnt ihr vor Abflug vorbestellen, unter anderem auch spezielle Kids Menüs oder das edlere Business Class dining. Auf längeren Flügen gibt es ebenfalls Entertainment.

    Platz 5

    • Virgin America

    Mit ihrer stylischen Ausstattung und dem einmaligen Kundenservice hat Virgin America sich zur beliebtesten Boutique Airline der Welt gemausert. An Board erwartet euch Entertainment, on-demand Wi-Fi und Power Outlets, um eure elektronischen Geräte aufgeladen am Ziel nutzen zu können. Über 115 Destinationen werden von Virgin America angesteuert, darunter unter anderem Hawaii, Costa Rica oder auch Texas. Mit leerem Magen müsst ihr hier natürlich auch nicht nach Hause gehen. An Board könnt ihr Sandwiches, Wraps, vegetarische und nicht-vegetarische Salate erwerben.

    Platz 4

    • EasyJet

    Mit großen Schritten gehen, pardon fliegen, wir auf's Treppchen zu. Die Nummer vier geht an EasyJet und es gibt wohl kaum jemanden, der noch nicht von EasyJet gehört oder auch mit diesem Billigflieger nicht geflogen ist. Mit rund 230 Airbussen fliegt EasyJet knapp 800 Destinationen innerhalb Europas an. Bucht ihr euch ein Flexi-Ticket, dann ist die Sitzplatzreservierung sogar kostenlos. Ja, einige von euch werden sich jetzt denken "sogar?" "Sitzplatzreservierung?" - aber hey, man nimmt, was man bei einem Billigflieger kriegt. Zwar fliegt EasyJet nur europäische Destinationen an, aber falls euch doch einmal der Hunger an Board heimsucht, seid ihr mit dem Bistro versorgt. Hier könnt ihr Snacks wie Nüsse, Cracker oder Chips erwerben. Allerlei Süßkram wie Kit Kat, englisches Shortbread, Popcorn oder gar Muffins. Auch Menüs und Frühstück mit Croissant, Tomatensuppe, Reisnudeln, Porridge gibt es, sowie eine Tapas Snack Box.

    Platz 3

    • JetBlue Airways

    Platz drei auf dem Treppchen geht an die amerikanische Airline JetBlue. Mit tollem Service, kostenlosen Snacks, Highspeed Wi-Fi und Satelliten Fernsehen, sowie unglaublichen 86cm Beinfreiheit und Steckdosen an Board ist dieser auch absolut verdient. JetBlue Airways legt die Latte unter den Low Cost Airlines gewaltig hoch. Rund 100 Destinationen gehören zum Streckennetz, darunter natürlich Nordamerika, die KaribikMittel- und Südamerika. Auf der Homepage von JetBlue habt ihr ebenfalls die Möglichkeit selbst neue Destinationen vorzuschlagen. Wenn euch der Hunger an Board überkommt, könnt ihr, zusätzlich zu den Snacks, noch sogenannte Eatup Boxes oder Leckereien aus dem Eatup Café für $4 bis $12 (3,20€ bis 9,70€) erhalten. Darunter befinden sich unter anderem eine Käseauswahl mit Crackern, spezielle Protein und Frucht Snacks, Beef Jerky, gegrilltes Brie-Sandwich mit Hühnchen, Salat oder auch das würziges korean-styled Hühnchen.

    Platz 2

    • Norwegian

    Bereits seit fünf Jahren zählt Norwegian zu den besten Low Cost Airlines und das nicht nur auf ihren Kurzstreckenflügen, sondern auch auf der Langstrecke. Ab Düsseldorf, Hannover, Berlin, Hamburg, Köln/Bonn und München geht es zu rund 150 Destinationen, wie zum Beispiel Dänemark, Marokko, Portugal, Thailand, Türkei, natürlich Norwegen, Miami, Las Vegas oder auch San Francisco. Oft werden die Langstreckenflüge sogar nonstop angeboten. Mit kostenlosem WLAN an Board könnt ihr immer in Kontakt mit der Familie bleiben oder das nächste Bild über den Wolken posten. Außerdem könnt ihr ein Menü vorbestellen, was sich ganz besonders gut für einen Langstreckenflug eignet. Im sogenannten Economy Menü, der preiswertesten Variante, wird euch als Vorspeise Salat serviert, danach gibt es Fisch oder Fleisch mit entweder Reis oder Kartoffeln und dazu Gemüse. Darauf folgt ein Nachtisch mit einem Heißgetränk eurer Wahl. Im etwas teureren Premium oder PremiumFlex Menü gibt es dieselbe Vorspeise wie im Eco Menü, ihr könnt aus dem selben Hauptgang auswählen und oben drauf gibt es noch Brötchen mit Butter. Als Nachspeise wird euch Pudding serviert, gefolgt von Kaffee oder Tee mit einem Baleys oder Cognac. Cheers!

    Platz 1

    • Air Asia

    Ich will euch gar nicht lange auf die Folter spannen und wie versprochen hören wir nicht zum letzen Mal von Air Asia, denn der Low Coster für Kurzstrecken aus Malaysia belegt, völlig zu Recht, Platz Nummer eins. Bei Air Asia handelt es sich um die größte Billig-Airline in ganz Asien und obwohl sie seit Jahren die Nummer eins unter den Billigfliegern ist, handelt es sich dabei um eine Airline, die früher einmal staatlich finanziert wurde, kaum bekannt war und kurz vor der Pleite stand. Wie der Phönix aus der Asche hat sich Air Asia aufgerappelt und fliegt heute über 120 Destinationen an. Toller Kundenservice, eine unglaublich nette Cabin Crew und effizienter Betrieb zeichnen den Low Coster aus. Wenn ihr vor eurer Reise Hilfe beim Beantragen eines eVisums benötigt, könnt ihr die auf der Homepage von Air Asia angebotene Hilfe nutzen, die rund um die Uhr online zur Verfügung steht. Schon für $3 (2,50€) könnt ihr vor eurem Abflug leckere Gerichte wie Kokosreis mit Chili & Hühnchen, veganer Tofu mit Reis Pilaf, Hühnchenlasagne oder grünes Curry vorbestellen. Ihr könnt also ruhigen Gewissens euren nächsten Flug innerhalb Asiens mit Air Asia antreten.

    Billigflieger Vergleich: die günstigen Flüge und Kosten der Fluggesellschaften im Vergleich

    Ryanair, easyJet, Wizzair oder Germanwings: Selbst wenn du selten fliegst, hast du mindestens einen dieser Namen bekannter Billigflieger schon einmal gehört. Welches Konzept verfolgen die Fluggesellschaften und wie kalkulieren die Unternehmen, um günstige Flüge zu Preisen im zweistelligen Euro-Bereich anzubieten? Wie unterscheiden sich die einzelnen Fluggesellschaften?

    Das Konzept der Billigflieger

    Um die Preise zu drücken, sparen die Fluggesellschaften auf günstigen Flügen zum einen am Komfort für die Fluggäste (enge Sitzreihen, nur Mindestpersonal an Bord etc.) und zum anderen erheben sie diverse Zuschläge für z. B. das Gepäck oder bestimmte Zahlungsarten. Eine EU-Verordnung verpflichtet die Fluggesellschaften mindestens eine gebührenfreie Zahlungsart anzubieten, doch nicht alle Anbieter geben transparent Auskunft darüber, welche kostenfreie Zahlungsweise sie Kunden zur Buchung eines Billigflugs offerieren.

    Um auch Flughafengebühren zu sparen, starten Billigflieger häufig von kleineren Flughäfen wie z. B. Frankfurt-Hahn, Memmingen oder Karlsruhe Baden. Die Überlegung des Chefs von Ryanair, WC-Gebühren und Stehplätze einzuführen, verdeutlicht eindrücklich diesen Preiskampf der Fluggesellschaften mit allen Mitteln. Auch Gesellschaften, die nicht als klassische Billigflieger gelten wie z. B. Air Berlin, stehen unter diesem Preisdruck und bieten ebenfalls günstige Flüge an.

    easyJet

    Die Fluggesellschaft easyJet mit Sitz in London stellt nach Ryanair die zweitgrößte Billigfluggesellschaft in Europa dar. Von den mit Abstand größten Standpunkten in Berlin-Schönefeld und Hamburg fliegen die Billigflieger vor allem die Urlaubsländer an der europäischen Mittelmeerküste (Frankreich, Italien, Spanien etc.) und Großbritannien an.

    • ein Handgepäck mit Maximalmassen von 50 x 40 x 20 cm: kostenlos
    • ein Gepäckstück bis 20 kg: 14 bis 27 Euro bei Buchung online (Variation entsprechend der Flugstrecke) bzw. 35 Euro bei Anmeldung am Flughafen
    • Übergewicht (Maximalgewicht 32 kg): je 3 kg 12 Euro (Buchung online) bzw. pro kg 13 Euro (Anmeldung am Flughafen)
    • ein zweites Gepäckstück zu denselben Konditionen
    • Sitzplatzreservierung: von 1,49 bis 18,99 Euro
    • easyJet weist unter "Gebühren und Kosten" darauf hin, dass das Unternehmen verschiedene Debit- und Kreditkarten akzeptiert. Welche gebührenfreie Bezahlungsart dir für den Billigflug zur Verfügung steht, bleibt unklar.

    Bei der Flugsuche auf ihrer Internetseite bildet die Fluggesellschaft easyJet neben der vorausgewählten Option "Rückflug" ein Sternchen ab, das suggeriert, es handele sich um eine "erforderliche Information". Wenn du den Haken für den Rückflug entfernst, verschwindet auch das Sternchen: nicht kundenfreundlich.

    Germanwings

    Bei Germanwings handelt es sich um eine Tochter der Lufthansa, die sowohl innerdeutsche Flüge als auch Verbindungen innerhalb Europas anbietet. Außerdem umfasst das Angebot von Germanwings günstige Flüge nach Russland, Marokko, Israel und in die Türkei.

    • Handgepäck bis 8 kg mit den Maximalmassen von 55 x 40 x 23 cm: kostenlos
    • ein Gepäckstück bis 23 kg: 15 Euro (online oder per Callcenter angemeldet) bzw. 30 Euro (Anmeldung am Flughafen)
    • bis zu vier weitere Gepäckstücke: jeweils 75 Euro
    • Übergewicht bis zu 9 kg pauschal je Gepäckstück: 50 Euro
    • Sitzplatzreservierung: 10 Euro
    • Keine zusätzlichen Gebühren fallen bei Zahlung per Lastschriftverfahren an.

    Germanwings weist auf der unternehmenseigenen Internetseite transparent auf zusätzliche Kosten hin und die Online-Buchung gestaltet sich übersichtlicht.

    Ryanair

    Die irische Fluggesellschaft Ryanair setzt seit dem vergangenen Jahr auf mehr Service und Kundenfreundlichkeit, da sie in Umfragen zur Kundenzufriedenheit regelmäßig schlecht abschnitten. Hauptsächlich Italien, Spanien, Großbritannien und Irland gehören zu den Zielen, die das Unternehmen von deutschen Flughäfen anfliegt.

    • Handgepäck bis 10 kg mit den Maximalmassen 55 x 40 x 20 cm plus eine kleine Tasche (35 x 20 x 20 cm): kostenlos
    • ein Gepäckstück bis 15 kg in der Nebensaison: ab 15 Euro (Buchung über ryanair.com) bzw. ab 30 Euro (Anmeldung am Flughafen)ein Gepäckstück bis 15 kg in der Hochsaison: ab 25 Euro (Buchung über ryanair.com) bzw. 50 Euro (Anmeldung am Flughafen)
    • ein zweites Gepäckstück bis 15 kg zu denselben Konditionen
    • Übergewicht: 10 Euro pro kg (nur am Flughafen buchbar)
    • Sitzplatzreservierung: ab 5 Euro (Buchung über ryanair.com) bzw. ab 7,50 Euro (Buchung per Callcenter oder am Flughafen)
    • Per Lastschrift (SEPA) fallen keine zusätzlichen Gebühren an.

    Im letzten Schritt der Buchung springt die bisher eingestellte Zahlungsart um und du musst, um wirklich nur den ursprünglich ausgesuchten Billigflug zu zahlen, die Zahlungsart SEPA im unteren Bereich der Seite auswählen. Kundenfreundlichkeit sieht anders aus. Nach der Buchung des günstigen Fluges ist die Arbeit dann noch nicht getan. Wenn ihr Online einchecken wollt, nehmt euch die Zeit und Ruhe, denn Ryanair will euch noch einige Angebote mit auf den Weg geben, bevor ihr endlich einchecken dürft.

    Bei der Buchung von günstigen Flügen mit Ryanair gibt es also einiges zu beachten. Damit ihr am Ende nicht doch mehr bezahlt als nötig, haben wir eine Schritt-für-Schritt Anleitung für die Airline.

    Wizzair

    Die ungarische Fluggesellschaft fliegt aus Deutschland ausschließlich Ziele in Osteuropa an, wobei die meisten Billigflieger von Wizzair in Dortmund und Frankfurt-Hahn abheben.

    • ein Handgepäck bis zu einer Größe von (42 x 32 x 25 cm): kostenlos
    • Gepäckstück bis 32 kg mit Maximalmassen (1,499 x 1,194 x 1,715 cm) in der Nebensaison: 15 bis 38 Euro (Buchung online oder über Callcenter) bzw. 60 Euro (Buchung am Flughafen)
    • Gepäckstück bis 32 kg mit denselben Maximalmassen in der Hauptsaison: 25 bis 48 Euro (Buchung online oder über Callcenter) bzw. 60 Euro (Buchung am Flughafen)
    • bis zu 6 Gepäckstücke (streckenabhängig) zu denselben Konditionen
    • Bezahlung per Kredit- und Debitkarte sowie Überweisung ("In mehreren Fällen besteht die Möglichkeit, per Banküberweisung zu bezahlen."): Welche Zahlungsart ohne zusätzliche Gebühren besteht, bleibt unklar.
    • keine Sitzplatzreservierung (gegen Aufpreis je nach Strecke "Xpress Priority Boarding" möglich)

    Bei der Buchung eines Billigflugs über das Callcenter von Wizzair fällt eine Gebühr von 10 Euro an.

    Wenn euch diese Tatsachen nicht davon abbringen, einen günstigen Flug zu buchen, dann schaut doch mal auf unserer Seite vorbei. In unserer

    Kategorie Flüge findet ihr immer die besten Flugschnäppchen!

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    Urlaubspiraten-Umfrage zur Nutzung von Low Cost Airlines

    Wenn der Sparfuchs den Bärenhunger besiegt

    Immer mehr Passagiere fliegen mit so genannten Low Cost Airlines, wie etwa Ryanair oder Easyjet. Ob die Preise dieser Airlines wirklich so attraktiv für die Konsumenten sind, haben die Urlaubspiraten in einer aktuellen Umfrage ermittelt. Zum Thema „Low Cost und Reiseverhalten in 2018“ befragten sie 2.500 Nutzer des Portals und fanden heraus, dass Konsumenten auch bei Low Cost Airlines preissensibel sind und nicht auf allen Komfort verzichten wollen. Generell nehmen Reisende Einschränkungen eher bei Kurz- als bei Langstrecken in Kauf und sind eher bei längerer Flugdauer bereit, für Leistungen extra zu zahlen.

    • Ein Drittel benötigt keine Verpflegung, wenn der Flug dann deutlich günstiger ist

    • Knapp die Hälfte verzichtet bei einer Kurzstrecke auf das Freigepäck, um Geld zu sparen

    • Mehr als die Hälfte der Befragten ist nicht bereit, Flüge zu buchen, welche weder Frei–

      noch Handgepäck inkludieren – auch wenn der Flugpreis günstiger ist

    • Knapp die Hälfte der Befragten würden 2018 wegen Sicherheitsbedenken nicht in die

      Türkei oder nach Ägypten reisen

    Billigairlines: Buchung und Sitzplatzreservierung

    Low Cost Airlines sind beliebt: Knapp die Hälfte der Befragten (45 Prozent) bucht von Zeit zu Zeit Flüge mit Low Cost Airlines für Kurzstrecken – weitere 34 Prozent nutzen diese sogar mehrmals pro Jahr. Dabei reserviert knapp die Hälfte (45 Prozent) den Sitzplatz nur vorab, wenn dies kostenlos möglich ist. Lediglich bei sechs Prozent hat der Wunschsitzplatz oberste Priorität. 14 Prozent reservieren ihn, wenn sie nicht alleine reisen und 23 Prozent, wenn der Aufpreis nicht zu hoch ist.

    Billig-Airline: Verpflegung an Bord

    Essen und Getränke an Bord spielen für viele Reisende eine eher untergeordnete Rolle: Nur rund 16 Prozent ist die Verpflegung in der Luft wichtig, wohingegen über 80 Prozent darauf verzichten würden. Nur wenige Passagiere wären bereit, einen Aufpreis für Verpflegung an Bord zu zahlen. Ein Drittel würde auf Verpflegung verzichten, wenn der Flug dann deutlich günstiger ist. Knapp die Hälfte würde eine solche Zuzahlung nur auf Langstreckenflügen leisten. So kann sich jeder Zweite Langstreckenflüge auch ohne Verpflegung vorstellen, wenn dadurch der Flugpreis günstiger ist.

    Billig-Airline: Mit oder ohne Gepäck?

    Viele Urlauber reisen mit leichtem Gepäck, so arrangieren sich 37 Prozent der Befragten für einen günstigeren Flug damit, nur mit Handgepäck zu reisen. Oft spielt bei der Kofferfrage allerdings die Länge des Fluges eine Rolle: Um Geld zu sparen, verzichten 42 Prozent bei einer Kurzstrecke auf weiteres Gepäck. Nur knapp fünf Prozent würden diese Einschränkung bei großer Ersparnis auch bei einem Langstreckenflug in Kauf nehmen. Knapp über die Hälfte würde einen Aufpreis für Gepäck bezahlen (51 Prozent). Wäre bei Flügen selbst das Hand Luggage nicht mehr dabei, würden über die Hälfte der Befragten (52 Prozent) diese auch dann nicht buchen, wenn sie günstiger wären. 42 Prozent könnten sich dies nur vorstellen, wenn sie zumindest Handgepäck dazu buchen würden.

    Diese Destinationen liegen 2018 im Trend

    Die Vorfreude auf den Urlaub wächst: Mehr als ein Drittel der Befragten (39 Prozent) hat den Urlaub für 2018 schon gebucht. Weitere 25 Prozent haben dies zwar noch nicht getan, ihn aber schon geplant. Hinsichtlich der Reiseziele liegen auch dieses Jahr Spanien, Italien und Griechenland im Trend. Außerdem beliebt sind die USA, Portugal, Thailand und Großbritannien. Etwas über ein Drittel der Befragten (36 Prozent) würde bei einem sehr guten Preis-Leistungs- Verhältnis in die Türkei oder nach Ägypten reisen. Knapp die Hälfte (47 Prozent) hätte dagegen Sicherheitsbedenken und würde deshalb keinen Urlaub in diesen Ländern machen.

    Tipps für günstigere Flugpreise

    Wer zeitlich sowie örtlich flexibel ist, spart am meisten: Dienstag statt Sonntag fliegen, den Abendflug statt Morgenflug wählen, sechs statt acht Tage reisen oder gegebenenfalls auf einen benachbarten Flughafen ausweichen, wenn gerade Ferienzeit im eigenen Bundesland ist. Wie bei Hotels und Pauschalreisen lohnt es sich auch bei Flügen, die Preise zu vergleichen. Hierfür eignen sich Meta-Suchmaschinen wie Google Flights, Kayak, Skyscanner oder Swoodoo. Wer kann, sollte antizyklisch reisen und die Vor- und Nachsaison nutzen: Im Sommer sind beispielsweise Fernreisen oft günstiger als Trips ans Mittelmeer. Wen es dennoch ans Mittelmeer zieht, sollte früh genug buchen.