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Urlaub in der Provence: Berge, Buchten und Lavendelfelder

Die Provence liegt im Südwesten Frankreichs und wird durch sonniges Mittelmeer-Klima mit milden Wintern bestimmt. Die Region ist äußerst abwechslungsreich und reicht von den Ausläufern der Alpen im Westen bis hin zu den Salzwiesen und Salinen der Camargue im Osten. Der Name ist den Römern geschuldet, denn einst war die Provence nichts Anderes als eine der äußersten Provinzen des Römischen Reiches (lateinisch „provincia“). Von der Römerzeit zeugen heute noch so berühmte Gebäude wie der Aquädukt Pont du Gar. Ein Urlaub in der Provence bietet euch alles, was ihr euch von einer Reise nur erhoffen könnt – das Leben mit allen Sinnen genießen.

Mit französischer Lebensfreude und mediterranem Flair zieht die Provence seit über einem Jahrhundert Urlauber, Erholungssuchende und Genussmenschen an. Es ist höchste Zeit, die uralte Kulturlandschaft zwischen Nizza und Arles, zwischen Avignon und Marseille für sich zu entdecken!

Unsere aktuellsten Angebote für euren Urlaub in der Provence

Anreise in die Provence

Die Provence ist mit verschiedenen Stationen beispielsweise in Avignon, Nizza und Marseille an das französische TGV-Netz angeschlossen. Mit den Hochgeschwindigkeitszügen erreicht man Marseille von Paris aus in knapp dreieinhalb Stunden.

Nizza, Marseille und Avignon verfügen daneben über internationale Flughäfen, die von Charter-, Linien- und Billigfliegern bedient werden. So fliegt EasyJet von Hamburg und Berlin mehrmals wöchentlich nach Nizza.

Mit dem Auto oder dem Fernbus gelangt ihr über die sogenannte Route du Soleil (die „Autobahn der Sonne“) über Dijon und Lyon schnell nach Südfrankreich. Von Straßburg bis Avignon müsst ihr mit ungefähr zehn Stunden Fahrtzeit rechnen.

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Wohin in der Provence? Die schönsten Destinationen der Provence

Der äußerst vielfältige Landstrich der Provence besteht aus Gebirgszügen, lauschigen Dörfchen und sehenswerten Städten römischen Ursprungs sowie Küstenabschnitten mit entweder Salinenlandschaften oder azurblauen, piniengesäumten Buchten.

Die Rhone

Es sind die historischen Städte, die entlang des Rhonetals faszinieren und Jahr für Jahr Abertausende an Touristen anziehen: das mittelalterliche Avignon, das römische Orange, das romanisch geprägte Arles. In Arles nimmt übrigens der französische Jakobsweg nach Santiago de Compostela seinen Anfang.

Die Camargue

Unmittelbar südlich von Arles, dort, wo die Rhone ins Meer mündet, breitet sich ein Naturschutzgebiet so groß wie Berlin über Salinen, Salzwiesen und Binnenseen aus: die Camargue. Hier tummeln sich Wasservögel, wilde Pferde und die berühmten Camargue-Rinder. Mit etwas Glück lassen sich Schwärme von Flamingos beobachten, wie diese im seichten Wasser auf Nahrungssuche gehen. Betörend sind auch die weiten Sandstrände der Camargue, die häufig völlig unbebaut sind wie zum Beispiel der sieben Kilometer lange Strandabschnitt von Beauduc.

Die Côte d'Azur

Die Côte d‘Azur ist der wohl berühmteste Teil der Provence. Schon vor über 100 Jahren kam es in Mode, sich nach Saint Tropez oder Cannes in die Sommerfrische zu begeben. Was heute zu einem mondänen Treffpunkt des Jetsets und Austragungsort von weltbekannten Filmfestspielen geworden ist, war unlängst noch ein verschlafenes Fischerdorf.

Beschauliche Dörfer, an denen der Trubel weitgehend vorbeigeht, gibt es entlang der azurblauen Küste allerdings heute immer noch: Sanary-sur-Mer, Sainte Agnès, Peille oder das Dorf Èze mit seinem Kakteengarten – um nur einige wenige zu nennen.

Die Hyerischen Inseln

Die drei Inseln Porquerolles, Port-Cros und Levant lagern vor der westlichen Côte d‘Azur und gelten vor allem den Franzosen selbst als ideales Ziel für einen Tages- oder Wochenendausflug. Entsprechend belebt sind die feinen Strände der größten Insel Porquerolles während der französischen Schulferien. Die Insel Levant ist übrigens seit den frühen 30er-Jahren ein FKK-Paradies.

Der Luberon

Die Landschaft des Luberon wird von einem kargen Gebirgszug dominiert und liegt im Hinterland von Aix-en-Provence. Die Felsen, Schluchten und Taleinschnitte des Luberons sind bei der UNESCO als Biosphärenreservat registriert und zählen zu den französischen Regionalparks. Mit mehreren Radwanderwegen ist die Gegend vor allem im Frühsommer optimal für Radtouren.

Die beiden Metropolen Nizza und Marseille

Das mondäne Nizza und das multikulturelle Marseille sind jeweils eine Welt für sich. Während Nizza schon seit dem 19. Jahrhundert ein beliebter Badeort ist und über einen kilometerlangen, sichelförmigen Stadtstrand verfügt, hat sich Marseille in den letzten Jahren als Kulturstandort einen Namen gemacht. Seit Marseille Kulturhauptstadt Europas wurde, konnten dort zahlreiche Museen und Veranstaltungsorte neu erbaut und ganze Innenstadtviertel aufwendig renoviert werden.

Aktivitäten und Ausflugsziele in der Provence

Die Tropfsteinhöhlen im Gard, die Aquaparks bei Sainte Maxime, Fréjus oder Saint-Cyr-sur-Mer, der Kletterpark und das Nougatmuseum bei Toulon, Golfplätze, Herrensitze und Weinproben: An Abwechslung mangelt es der malerischen Provence nun wirklich nicht!

  • Die schönste und bekannteste Sehenswürdigkeit der Provence ist eine bestimmte Jahreszeit: Von Juni bis Mitte oder Ende August blüht der Lavendel und die Landschaft der Provence verwandelt sich stellenweise in ein duftendes, lilafarbenes Blütenmeer. Die schönsten und üppigsten Lavendelfelder befinden sich in der Gegend um Gordes, aber auch im höher gelegenen Plateau von Valensole.
  • Wie Pflanzen zu Duftstoffen und Parfums werden, dies wird im zauberhaften Musée des Aromes et Parfums in Graveson bei Arles erklärt. Im großen Garten könnt ihr Duftpflanzen in freier Wildbahn bestaunen, drinnen finden Seminare zur Aromatherapie und Führungen durch die Ausstellung statt.
  • Das kahle Bergmassiv des Mont Ventoux ist nicht nur als „Wächter der Provence“ bekannt, sondern auch als alljährliches Etappenziel der Tour de France. Eine Besteigung lohnt sich vor allem im Frühjahr, wenn alles in Blüte steht. Halb so hoch, aber nicht minder beeindruckend ist das Kalksteingebirge Saint-Victoire, ein bevorzugtes Motiv des impressionistischen Malers Cézanne.
  • Die Stadt Nimes ist römischen Ursprungs und schon aufgrund des Amphitheaters einen Tagesausflug wert. Und wenn ihr schon mal dort seid, dann könnt ihr anschließend nach Avignon weiterziehen und dort den Papstpalast bewundern. Ja, richtig gehört, zwischen 1309 und 1377 hatten insgesamt sieben (!) Päpste dort ihren Sitz.
  • Als „Gorges du Verdon“ wird eine beeindruckende, 50 Kilometer lange Schlucht in der Hochprovence Luberon bezeichnet, die ihr mit dem Auto besichtigen könnt.
  • Saintes-Maries-de-la-Mer liegt mitten in der Camargue und ist ein Wallfahrts- und Badeort zugleich – ein tolles Ziel für einen Tagesausflug oder einen Tag am Meer!
  • Unmittelbar südlich von Marseille bietet der Parc national des Calanques sagenhafte Aussichten von Kalkfelsen über Klippen und auf kleine Buchten. Über verschiedene lokale Anbieter könnt ihr Bootstouren oder Schnorchelausflüge entlang der Steilküste buchen, selbst mit dem E-Bike lässt sie sich erkunden.
  • In Pierrelatte bei Montelimar werden Krokodile aufgezogen – ohne Witz! Die Krokodilfarm „La ferme aux Crocodiles“ lässt sich besichtigen, Fütterung ist zweimal täglich. Auch Schildkröten, exotische Pflanzen und seltene Vögel können auf dem weitläufigen Gelände in Augenschein genommen werden.
  • Mit der Seilbahn „Téléphérique du Faron“ gewinnt man bei Toulon in wenigen Minuten einen 360-Grad-Überblick, indem man sich auf den 600-Meter-Berg Faron transportieren lässt.
  • Im berühmten Weinanbaugebiet Châteauneuf-du-Pape nördlich von Avignon könnt ihr nicht nur an zahlreichen Verkostungen teilnehmen, sondern auch ein Weinmuseum besuchen: Das Museum der Winzerfamilie Brotte erklärt alles Wissenswerte rund um Syrah, Mourvèdre und Grenache. Wer anschließend noch nicht genug hat oder sich mit dem Flaschenöffnen mangels Übung schwertut, der schiebt einen Besuch des Korkenziehermuseums der Domaine de la Citadelle im Luberon hinterher!

Piratentipp: Fast völlig unbekannt und daher ein richtiger Geheimtipp ist die Insel Saint-Honorat in der Bucht von Cannes. Zwischen den Pinien und den Weinbergen des hier ansässigen Zisterzienserordens steht die Zeit still. Sowohl an der Messe als auch an Weinproben lassen die Mönche euch gerne teilhaben.

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Unterkünfte in der Provence

Die Auswahl an Unterkünften im Landesinneren ist breit gefächert, an der Küste jedoch dominieren Hotels aller Kategorien und (oftmals überteuerte) Pensionen. Wer Zeit unmittelbar am Strand verbringen will, ist mit einem Pauschalangebot gut bedient, die Suche kann vor Ort sonst schnell anstrengend werden. Die eine oder andere Ferienwohnung kann zudem günstiger sein als ein einfaches Hotelzimmer mitten in der Stadt.

Unser Piratentipp: Solltet ihr in der Gruppe oder en famille unterwegs sein und ein Auto dabei haben, dann lohnt sich die Suche nach einem Ferienhaus als Ausgangspunkt. Die ganze Welt besitzt Ferienhäuser in der Provence, nutzt diese jedoch nicht das gesamte Jahr über, sondern vermietet sie weiter.

Eine Besonderheit in Frankreich stellen die sogenannten Gites dar: Dies sind einfache Herbergen, die auf dem Land oder in den Dörfern zu finden sind – günstig, rustikal, familiär und ideal geeignet für einen unkomplizierten Zwischenstopp.

Die Franzosen sind begeisterte Caravaner und so wundert es nicht, dass sich entlang der Küste und im Hinterland allerhand Campingplätze finden. Diese bieten häufig Bungalows oder sogenannte Mobilheime wochenweise zur Miete an, sodass ihr noch nicht einmal ein Zelt braucht. Ein Beispiel dafür ist der wunderschön gelegene Camping Domaine du Verdon im Luberon.

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Urlaub in der Provence mit Kindern

Wer mit dem Nachwuchs nach Frankreich in die Provence reisen will, sollte die Hitze des Hochsommers am besten meiden. Insbesondere im Landesinneren kann es im Juli und August richtig heiß werden.

Nicht alle französischen Hotels sind auf die Bedürfnisse von Kindern und Kleinkindern eingestellt und es ergibt Sinn, die Verfügbarkeit von beispielsweise Hochstühlen und Kindermenüs im Vorfeld zu klären. Die zahlreichen einfacheren Herbergen auf dem Land und die Campingplätze mit Bungalows hingegen sind ein ideales Terrain für sorgenfreie Familienferien.

Einige Küstenabschnitte der Côte d‘Azur sind felsig und für Kinder nur bedingt geeignet. Am besten klärt ihr vor der Wahl einer Unterkunft, wie es um die Strände der Gegend bestellt ist. Ein heißer Tipp in dieser Hinsicht ist die Camargue mit ihren weiten, flachen Strandlandschaften!


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